Der Christkindlesmarkt auf dem Friedrichsplatz lockt die Besucher mit einem besonderen Ambiente. Die Jury zeichnete nun die schönsten Stände aus. | Foto: jodo

Keth und Koffler siegen

Die schönsten Stände auf dem Christkindlesmarkt

Schön, schöner, am schönsten: Eine Jury nahm die 90 Stände des Christkindlesmarktes unter die Lupe. Die Betreiber der schönsten Buden wurden nun mit einer Urkunde ausgezeichnet.

 

Der Stand "Koffler's Hüttenzauber" erreichte 81 von 90 möglichen Punkten und kam auf Platz eins.
Der Stand „Koffler’s Hüttenzauber“ erreichte 81 von 90 möglichen Punkten und kam auf Platz eins. | Foto: jodo

 Zwei erste Plätze

Der Vorjahressieger hat es erneut ganz oben aufs Treppchen geschafft: Die Jury kürte den Pfälzer Glühweintreff von Georg Jakob Keth zum schönsten Stand auf dem Christkindlesmarkt. Der Stand mit dem Glühweinwäldchen, der nach dem Wegfall eines Kinderkarussells noch größer geworden ist, teilt sich aber diesmal den ersten Platz mit Michael Koffler und seinem Imbissstand „Koffler’s Hüttenzauber“. Beide Stände erhielten jeweils 81 von 90 möglichen Punkten.

Der Pfälzer Glühweintreff gefiel der Jury ebenfalls besonders gut und erhielt am Ende 81 Punkte. Das bedeutete auch Platz eins.
Der Pfälzer Glühweintreff gefiel der Jury ebenfalls besonders gut und erhielt am Ende 81 Punkte. Das bedeutete auch Platz eins. | Foto: jodo

 

Krusigs Glühweinpyramide dreht sich auf dem dritten Platz

Der zweite Platz fiel diesmal aus. Den dritten Platz verteidigte Willy Krusig mit seiner Glühweinpyramide und seinem Glockenturm. Hier vergab die Jury, die sich aus neun Personen aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Medien zusammensetzt, 78 von 90 Punkten.

Metz ist „Aufsteiger des Jahres“

Die Grillscheune von Roland und Diana Metz wurde bei ihrer Premiere auf dem Christkindlesmarkt mit 72,5 Punkten bewertet. Die Inhaber dürfen sich nun mit dem Titel „Aufsteiger des Jahres“ schmücken. Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz, Marktamtsleiter Armin Baumbusch und Christkind Lena überreichten gestern Abend die Urkunden an die Sieger.

Vier Kriterien

Bewerten muss die Jury vier Kriterien: Weihnachtliche Dekoration der Stände, das Warenangebot, die Kundenfreundlichkeit der Standbetreiber und innovative (Neu-) Investitionen. Keine ganz so leichte Aufgabe wie Ute Müllerschön gesteht. „Freundlichkeit ist schwer zu bewerten, es ist immer nur eine Momentaufnahme“, sagt die frühere SPD-Stadträtin, die seit einigen Jahren in der Jury ist. „Auch das Kriterium Neuinvestitionen ist nicht einfach zu bewerten. Dazu müsste ich eigentlich die Standbetreiber befragen. In diesem Fall kann ich deshalb nur sichtbare Veränderungen bewerten – zum Beispiel eine neue Dekoration.“ Warenangebot sowie die weihnachtliche Dekoration seien dagegen sehr gut zu bewerten, sagt Müllerschön, die gut vier Stunden benötigt um alle 90 Stände unter die Lupe zu nehmen.

Mehr als eine Million Besucher erwartet

Der Christkindlesmarkt sei in diesem Jahr noch schöner geworden, lobte Marktdezernentin Luczak-Schwarz, die überzeugt ist, dass die Waldweihnacht auf dem Friedrichsplatz am Ende mehr als eine Million Besucher angezogen haben wird. Überhaupt sei die Weihnachtsstadt mit den Zugpferden – Christkindlesmarkt, Kinderland St. Stephan und der Stadtwerke Eiszeit vor dem Schloss – und den über 180 Veranstaltungen rundum gelungen, ziehen die Verantwortlichen eine positive Zwischenbilanz. Rund 16 000 Besucher etwa lockte alleine die Eisbahn bislang, das seien rund 2 000 mehr als im Vorjahreszeitraum, sagen die Macher und erwarten am Ende „ein Rekordergebnis“.