Brand des Turnhallendachs: In wenigen Minuten hatte die Feuerwehr den Brand gelöscht | Foto: jodo

Rauchsäule war weit zu sehen

Dach einer Sporthalle gerät in Brand

Eine weithin sichtbare Rauchsäule schreckte  am Mittwochnachmittag viele Bewohner der Innenstadt auf. Der Brandherd lag bei der Hebelschule in der Moltkestraße. Auf dem Dach einer von Hebelschule und Bismarckgymnasium genutzten Sporthalle waren Arbeiter damit beschäftigt die Dämmung über der Betondecke zu erneuern.

Dämmmaterial fing an zu brennen

Wie Einsatzleiter Markus Pulm von der Berufsfeuerwehr erklärte, hatte die Fachfirma auf die Betonplatten eine bitumenartige Substanz heiß aufgetragen. Nach dem Abkühlen sollten Styroporplatten zur Dämmung aufgesetzt werden. Aus noch ungeklärter Ursache geriet das Dämmmaterial in Brand, was zu enormer Rauchentwicklung führte. Den Arbeitern gelang es, Gasflaschen, die sie für die Bitumenverlegung benötigten, vor den Flammen in Sicherheit zu bringen, was Einsatzleiter Pulm als „vorbildlich“ bezeichnete. Innerhalb weniger Minuten sei das Feuer, das sich auf einer rund 300 Quadratmeter großen Fläche ausgebreitet hatte, gelöscht gewesen, so Pulm weiter.
Menschen kamen nicht zu Schaden. In dem vom Bismarckgymnasium genutzten Hallenteil herrschte ohnehin kein Betrieb. Im Teil der Hebelschule habe die Lehrerin sofort den Unterricht abgebrochen und die Schüler in Sicherheit gebracht, so die Feuerwehr. Der Sachschaden wird auf wenige hundert Euro geschätzt. Bereits heute könne die Sporthalle wieder genutzt werden.
Die Berufsfeuerwehr, verstärkt durch Kräfte der Feuerwehr Mühlburg, war mit 35 Mann angerückt, da vermutet wurde, in der Halle seien Menschen in Gefahr.