Auf eine Finanzspritze von der Stadt für den Leihladen hofft Cornelia Holsten, Vorsitzende der Bürgerstiftung und Initiatorin der Einrichtung in der Oststadt. An diesem Dienstag berät der Hauptausschuss – auch über einen Zuschuss für das Reperaturcafé. Foto: jodo
Cornelia Holsten, Vorsitzende der Bürgerstiftung und Initiatorin des Ausleihaldens in der Oststadt. | Foto: jodo

leih.lokal stand vor dem Aus

Stadt Karlsruhe rettet Ausleihladen mit einem jährlichen Zuschuss

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In den kommenden beiden Jahren erhält der von der Bürgerstiftung Karlsruhe betriebene Ausleihladen leih.lokal einen städtischen Zuschuss von jeweils 10 .000 Euro. Das beschloss der Hauptausschuss bei seiner öffentlichen Sitzung am Dienstagabend. Von der städtischen Finanzspritze profitiert auch das Reparatur-Café, das regelmäßig im Ausleihladen in der Gerwigstraße 41 über die Bühne geht.

„Nun ist der Betrieb zunächst einmal gesichert und wir können uns wieder auf die eigentliche Arbeit konzentrieren“, freut sich die Stiftungsvorsitzende Cornelia Holsten. Weil der Leihladen keine Einnahmen erzielt und die Spenden nicht zur Deckung der Fixkosten ausreichen, hatte die SPD- und Linke-Fraktion einen Antrag zur finanziellen Förderung gestellt.

Ähnliche Projekte sollen gefördert werden

„Der Leihladen ist ein soziales und gleichzeitig nachhaltiges ökologisches Projekt“, erläutern die Stadträte Michael Zeh und Anton Huber den Vorstoß. Für den nächsten Doppelhaushalt will die SPD nun die Einrichtung eines speziellen Fonds zur Förderung ähnlicher Projekte beantragen.

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Keine Leihgebühren möglich

Den Leihladen gibt es seit gut einem Jahr. Der Bürgerstiftung zufolge müssen die Ehrenamtlichen im Monat rund 800 Euro drauflegen, um die Finanzierung zu sichern. Leihgebühren können angeblich nicht erhoben werden, da damit „unerfüllbare Auflagen“ verbunden seien.

BNN