Nadine Berneis aus Stuttgart und Alexander Speiser aus Karlsruhe (beide mittig) sind die strahlenden Sieger des Abends.
Alexander Speiser aus Karlsruhe (Mitte) wurde auf der offerta zum Mister Baden-Württemberg gewählt. | Foto: KMK, Jürgen Rösner

Alle Mann an Bord!

Unterstützung von C-Promis: Karlsruher fliegt ins Mister-Germany-Camp

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Die Vorträge in den nächsten Tagen hält Julian F.M. Stoeckel statt der Professor. Julian wer? Na, der Berliner Designer und Paradiesvogel, der 2014 im Dschungelcamp um die Krone kämpfte. Der C-Promi soll jetzt nämlich den Kandidaten im Mister-Germany-Camp in Ägypten Tipps geben, wie es mit dem Berühmtwerden klappt. Und natürlich – ganz wichtig!! – wie man dauerhaft im Gespräch bleibt. Na dann …

Alexander Speiser aus Karlsruhe hat den Namen zumindest schon mal gehört. „Richtig kennen tue ich Julian allerdings nicht“, gibt Mister Baden-Württemberg zu. „Noch nicht“, schiebt der 20-Jährige gleich hinterher. Denn bereits an diesem Donnerstag hebt der Flieger vom Hamburger Flughafen Richtung Ägypten ab. Für den Traum vom Mister-Germany-Titel lässt Alexander Speiser extra sein Zahnmedizin-Studium ruhen. Bis zum Finale am 8. Dezember in Linstow (Mecklenburg-Vorpommern) ist er von der Uni freigestellt, wie er den Badischen Neuesten Nachrichten erzählt. Wie es danach weitergeht, sei noch offen. „Das Studium will ich aber auf jeden Fall fertig machen“, sagt der Karlsruher. Ein Jahr Pause sei zwischendrin allerdings durchaus denkbar. Je nach Ausgang der Wahl, versteht sich.

Trainingslager und Knigge-Kurs

Bis es soweit ist, heißt es aber erstmal trainieren, trainieren, trainieren. Neben Chefchoreograf Kenny Dressler soll auch die ehemalige Miss Germany 2004 – Fitnesstrainerin Claudia Hein aus Köln – die Jungs im Trainingslager zum Schwitzen bringen. Zudem steht ein Knigge-Kurs „wie Mann anständig bei Tisch sitzt“ auf dem Plan.
Für gute Laune dürfte hingegen Alphonso Williams sorgen. Sagt Ihnen auch nichts? Na gut. „Mr. Bling-Bling“ gewann 2017 „Deutschland sucht den Superstar“ und staubte Mitte des Jahres dann bei „Promi-Big Brother“ den dritten Platz ab. In Ägypten soll er jetzt für die insgesamt 16 Mister-Germany-Anwärter singen und – wie Stoeckel auch – wertvolle Karrieretipps geben. „Er kann den Jungs zum Beispiel davon berichten, wie es ist, plötzlich berühmt zu sein“, erklärt ein Sprecher des Veranstalters gegenüber dieser Zeitung. „Und wer weiß, vielleicht messen die Jungs sich ja anschließend auch noch in einer Gesangs-Challenge.“ Alexander Speiser, der mit 20 Jahren der Jüngste im Camp ist, freut sich jedenfalls drauf. „Alfonso Williams kenne ich aus dem Fernsehen. Das wird bestimmt cool!“

Hoffnung auf „megacoole Zeit“

Zwei Anzüge, mehrere Badehosen, Sommerklamotten und natürlich die Siegerschärpe vom Karlsruher offerta-Event sind in Alexander Speisers Reisekoffer gelandet. Trotz des straffen Programms in Ägypten hofft der 20-Jährige auf eine „megacoole Zeit“ im Camp nahe Hurghada. Spannend bleibt, welche Tipps er von Julian F.M. Stoeckel und Alphonso Williams beim Rückflug im Gepäck haben wird.
Für die Miss-Germany-Kandidatinnen geht es übrigens im kommenden Februar nach Fuerteventura. Welcher Promi da wohl mit von der Partie sein wird?