Lichterkette am Nachthimmel
Zwei «Starlink»-Satelliten sind als Lichtstreifen am Nachthimmel zu sehen. | Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Unternehmen von Elon Musk

Zu diesen Zeiten fliegen die Starlink-Satelliten von SpaceX über Karlsruhe

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Seit Wochen sorgen die Starlink-Satelliten des US-Unternehmens SpaceX für Aufsehen am Nachthimmel. Mal als schneller Streifen, mal als lange Kette rasen die Satelliten im Erdorbit über uns hinweg. Auch in Karlsruhe, Pforzheim und dem Rest Badens kann man die Satelliten sehen. Wann zeigt die Übersicht:

Die derzeit etwa 400-Starlink-Satelliten werden wohl unseren Blick in den Nachthimmel für die kommenden Jahre verändern. Klar, die Satelliten sind nicht immer sichtbar. Das ist abhängig von Flughöhe und davon, ob die Satelliten von der Sonne angestrahlt werden.

Mehr zum Thema: Fragen zu SpaceX und den Starlink-Satelliten? Hier gibt es Antworten und Erklärungen

Aktuell ist vor allem die fünfte Fuhre der Satelliten am späten Abend über unserer Region zu sehen. Diese wurde im März ins Weltall geschossen. Am letzten April-Wochenende konnte man auch viele Satelliten der sechsten Lieferung sehen, die erst Ende April ins All geschossen wurde. Diese waren – anders als die Satelliten der vorherigen Fuhre – noch eng beisammen.

Zur Übersicht gibt es hier die Daten für Starlink 5 für die kommenden Tage bis zum Sonntagabend:

29. April:
21:59 Uhr bis 22:19 Uhr (große Starlink-5-Kette von Nord-West nach Südost)
23:36 Uhr bis 23:45 Uhr (ebenfalls Starlink-5-Kette von West nach Süd-West)
30. April:
22:38 Uhr bis 22:55 Uhr (Überflug großer Starlink-5-Kette von Nord-West nach Süd-West)
1 Mai:
21:37 bis 21:54 Uhr (Überflug großer Starlink-5-Kette von Nord-West nach Süd-Ost)
2. Mai:
22:13 Uhr bis 22:30 Uhr (Überflug großer Starlink-5-Kette von West nach Süd)
3. Mai
21:20 bis 21:30 Uhr (Überflug gößerer Starlink-5-Kette von Nord-West nach Süd-Ost)

 

Nachteulen und Frühaufsteher aufgepasst: Auch ältere Satelliten-Fuhren sind sichtbar, wenn auch meist in der tiefen Nacht oder am frühen Morgen.  Von Starlink 0 bis Starlink 6 hat SpaceX bislang sieben der sogenannten „Trains“ ins All geschossen. Die Überflugzeiten ändern sich immer wieder, da die Starlink-Satelliten unter anderem auf den Umlaufbahnen wandern.

So lassen sich die Flugdaten der Starlink-Satelliten herausfinden

Einen Überblick über die Satelliten, die über der Region von Karlsruhe zu sehen sind, gibt es auf der Homepage von „Heavens Above“. Um die Zeiten für den jeweiligen Standort herauszufinden, benötigt es nur wenige Klicks.

Auf der Homepage muss zunächst der Standort ausgewählt und unterhalb der Grafik aktualisiert werden. Der Standort wird dann gespeichert und sollte im Benutzer-Feld (Anmeldung ist nicht nötig) dauerhaft sichtbar sein.

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Anschließend muss auf der Startseite „Starlink passes for all objects from a launch“ gewählt werden. Nun zeigt eine Tabelle die Überflüge der jeweiligen Starlink-Trains. Außerdem kann auch ein anderer Tag ausgewählt werden.

Anschließend werden die Überflugzeiten der Satelliten aufgelistet. Dabei wird die Zeit zwischen dem ersten Erscheinen, dem Erreichen des höchsten Punkts (aus Sicht des Standorts) und das Verschwinden angegeben. Dazu noch die Himmelsrichtungen aus der sie kommen und in die sie fliegen.

Zur hobbymäßigen Beobachtung raten Wissenschaftler, die Zeit des „höchsten Punkts“ zu wählen. Außerdem sei es ratsam, möglichst Satelliten-Ketten zu wählen, die kurze Zeitabstände haben.

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