Auf einem Polizeifahrzeug leuchtet die Aufschrift "Gesperrt"
Auf der A5 sind am Montagmittag gegen 13 Uhr zwei Lkw in Fahrtrichtung Süden zusammengestoßen. Die Autobahn musste zeitweise komplett gesperrt werden. | Foto: David Young/dpa/Symbolbild

Verlorene Ladung

Zwei Lkw stoßen auf der A5 Richtung Süden bei Karlsruhe-Süd zusammen

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Auf der A5 Richtung Süden ist es am Montagmittag gegen 13 Uhr kurz nach der Auffahrt Karlsruhe Süd zu einem Unfall zwischen zwei Lkw gekommen. Verletzt wurde dabei nach erstem Erkenntnisstand niemand. Ein Lkw verlor bei dem Unfall seine Ladung. Die A5 musste in Richtung Süden zeitweise ganz gesperrt werden. Inzwischen ist eine Fahrspur wieder offen.

Wie die Verkehrspolizei berichtet, fuhr ein Sattelzug kurz vor 13 Uhr die A5 in Richtung Süden. Vermutlich übersah der Fahrer dabei kurz nach der Abfahrt Karlsruhe-Süd das dortige Stauende. Um einen Zusammenstoß mit einem vorausfahrenden Tankfahrzeug zu vermeiden, wich der 51-Jährige nach links aus, kollidierte jedoch trotzdem seitlich mit einem Tankfahrzeug.

Durch die seitliche Kollision wurde der Laderaum des Sattelaufliegers aufgerissen. Die geladenen Autobatterien fielen auf die Fahrbahn. Auch der Tanklastzug wurde erheblich beschädigt, Ladung trat bei diesem Lkw allerdings nicht aus. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, es entstand jedoch Sachschaden im sechsstelligen Bereich.

Die beiden Lkw waren auf der A5 Richtung Süden unterwegs, als sie kurz nach der Auffahrt Karlsruhe-Süd auf Höhe Ettlingen zusammenstießen. Die Polizei vermutet, dass Aquaplaning der Grund für den Unfall sein könnte. Ein Lkw touchierte dabei einen vorausfahrenden Lkw und riss sich den Laderaum auf. Dieser war vermutlich mit Autobatterien beladen. Verletzt wurde nach erstem Erkenntnisstand niemand.

Wegen des Unfalls musste die A5 in Richtung Süden zeitweise komplett gesperrt werden. Seit etwa 15 Uhr ist der linke Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigegeben. Es kam dennoch zu erheblichen Behinderungen. Die Aufräumarbeiten dauern noch an (Stand 18 Uhr). Die Polizei empfiehlt weiterhin die Umleitungsstrecke U20.