Wegen eines defekten Lkw in der Baustelle auf der A5 zwischen Rastatt und Karlsruhe staut sich der Verkehr in Fahrtrichtung Norden derzeit auf mehreren Kilometern. (Symbolfoto)
Diese Bilder sollen mit Ende der Baustelle auf der A5 zwischen Karlsruhe und Rastatt der Vergangenheit angehören. (Archivfoto) | Foto: Sandbiller

Ende des Pendlerfrusts

Zwischen Karlsruhe und Rastatt: Baustelle auf der A5 endet am 10. November

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Frohe Botschaft für alle Pendler auf der A5 zwischen Karlsruhe und Rastatt: Die Sanierung der Fahrbahndecke in Richtung Süden endet am Samstag.

„Wir gehen davon aus, dass die Baustelle am 10. November abgeschlossen ist und dann alle Spuren wieder frei befahrbar sind“, sagte Uwe Herzel, Pressesprecher des verantwortlichen Regierungspräsidiums Karlsruhe, den BNN.

Die Abfahrt an der Anschlussstelle Karlsruhe sei für Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Norden kommen, bereits jetzt möglich. Am 9. oder spätestens 10. November sollen Autofahrer dort auch wieder auf die A 5 gen Süden gelangen.

Fahrbahn wurde seit Mitte Juni saniert

Auf einer Länge von rund zehn Kilometern war seit Mitte Juni die Fahrbahn saniert worden. Während dieser Zeit waren in beide Richtungen jeweils zwei Spuren frei. Der Verkehr wurde komplett auf der östlichen Fahrbahn abgewickelt. Bereits jetzt sind die Autofahrer gen Süden wieder auf der westlichen Seite unterwegs.

Der Verkehr rollt in beiden Richtungen noch auf der mittleren und rechten Spur. Der linke Fahrstreifen auf beiden Seiten soll dann am Samstag wieder freigegeben werden. Dann stehen jeweils wieder drei Spuren zur Verfügung.

Sprecher: Verkehr soll durch finale Arbeiten nicht beeinträchtigt werden

Laut Regierungspräsidium Karlsruhe wird der Verkehr durch die finalen Arbeiten nicht zusätzlich beeinträchtigt. „Beide Baumaßnahmen sind gut gelaufen“, zeigte sich Pressesprecher Herzel mit dem Verlauf zufrieden. Im vergangenen Jahr war im selben Abschnitt die Fahrbahndecke in Richtung Norden erneuert worden.

Nach Angaben von Herzel sind beide Sanierungen im Kostenrahmen geblieben und haben insgesamt rund 43 Millionen Euro gekostet.

Staus und mitunter schwere Unfälle aufgrund der Baustelle auf der A5

Bei Autofahrern und Pendlern hatten die Baustellen für großen Ärger gesorgt: Nahezu täglich staute sich der Verkehr dort auf mehreren Kilometern, es ereigneten sich zahlreiche Unfälle. Ende Juni dieses Jahres starb eine 30-jährige Reiseleiterin in einem Reisebus, Ende Juli ein 59-jähriger Beifahrer in einem Kleintransporter. „Jeder Unfall ist einer zu viel“, bedauerte Pressesprecher Herzel die Ereignisse. Die Anzahl der Unfälle zu bewerten, sei jedoch Aufgabe der Polizei.