Bei einem Frontalzusammenstoß im Berufsverkehr am Dienstagmorgen ist auf der Landstraße 559 bei Friedrichstal eine Person ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich laut ersten Angaben der Polizei gegen 6.30 Uhr. | Foto: tor

Ursache noch unklar

Ein Toter bei Verkehrsunfall nahe Stutensee

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Tödliche Verletzungen hat am Dienstagmorgen ein 43-jähriger Autofahrer bei einem Unfall auf der Kreisstraße 3579 bei Stutensee erlitten, berichtet die Pressestelle des Polizeipräsidiums Karlsruhe. Der 20-Jährige Unfallgegner erlitt schwere, jedoch nicht lebensgefährliche Verletzungen. Der genaue Unfallhergang ist bislang jedoch unklar.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei waren die beiden Beteiligten gegen 6.30 Uhr die K3579 zwischen dem Forschungszentrum (KIT-Campus-Nord) und Friedrichstal in entgegengesetzter Richtung unterwegs. Nahe der Einmündung zur Landesstraße 559 kam einer der Beteiligten aus unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte dort frontal mit dem entgegenkommenden Fahrzeug.

Durch die Wucht des Zusammenpralls erlitt der 43-Jährige in seinem Pkw so schwere Verletzungen, dass er trotz umgehend eingeleiteter Reanimationsversuche noch an der Unfallstelle verstarb. Der 20-jährige Unfallgegner erlitt schwere Verletzungen und wurde in seinem Pkw eingeklemmt. Er musste von Rettungskräften aus seinem Fahrzeug befreit werden und kam anschließend zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Der betroffene Streckenabschnitt musste aufgrund des Unfalls vorübergehend voll gesperrt werden. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. An den beiden beteiligten Fahrzeugen entstand laut Polizei wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 50 000 Euro.

Die Aufräumarbeiten – die Straßenmeisterei säuberte unter anderem die Fahrbahn – dauerten bis etwa 11 Uhr an, der Streckenabschnitt bleibt aber vorerst noch bis auf Weiteres gesperrt.

Die Feuerwehr Stutensee war gleich gegen 6.40 Uhr an die Unfallstelle beordert worden. Die Einsatzkräfte fanden ein regelrechtes Trümmerfeld vor, informiert der Kreisfeuerwehrverband. Eine eingeklemmte Person in einem der beiden Unfallfahrzeuge konnte zwar rasch befreit werden. Die Reanimation scheiterte jedoch. Auch der Fahrer des zweiten demolierten Wagens war eingeschlossen. Er wurde von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit. Wegen seiner schweren Verletzungen wurde das Unfallopfer vom Rettungsdienst in ein nahes Krankenhaus gefahren.

Die Feuerwehr stellte an der Unfallstelle den Brandschutz sicher, heißt es weiter, und entfernte unter anderem die Batterien aus den Wracks. Die Feuerwehr Stutensee war unter der Leitung des Kommandanten Klaus-Dieter Süß mit sechs Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften etwa eineinhalb Stunden im Einsatz. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Bernd Molitor machte sich an der Einsatzstelle ein Bild der Lage. Zehn Kräfte des Rettungsdienstes waren im Einsatz. Die Polizei war mit mehreren Streifen am Unfallort.

Zeugenhinweise
Autobahnpolizeirevier Karlsruhe, Telefon (07 21) 94 48 40

BNN/del