"Hexenkessel"-Unfall
Der „Hexenkessel“-Fall landet beim Heilbronner Landgericht. Das bestätigte ein Sprecher des Amtsgerichts am Donnerstag auf Anfrage von bnn.de. | Foto: Christoph Schmidt

Berufung gegen Urteil

„Hexenkessel“-Fall geht vors Landgericht

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Der „Hexenkessel“-Fall landet beim Heilbronner Landgericht. Das bestätigte ein Sprecher des Amtsgerichts am Donnerstag auf Anfrage von bnn.de. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch der Verteidiger des verurteilten Mannes hätten Berufung gegen das Urteil eingelegt.

Ein genauer Termin für die Verhandlung am Landgericht steht allerdings noch nicht fest. Das dürfte noch eine Weile dauern, hieß es.

In dem Prozess um schwere Verbrühungen einer jungen Frau aus Rheinstetten im Karneval war der 33-jährige Angeklagte Ende Dezember wegen fahrlässiger Körperverletzung zu einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 6.600 Euro verurteilt worden. Damit blieb das Gericht etwas unter der Forderung der Staatsanwaltschaft. Der Verteidiger hatte Freispruch für seinen Mandanten gefordert, der seine Unschuld beteuert. Bereits unmittelbar nach der Urteilsverkündung hatte der Verteidiger Rechtsmittel angekündigt.