Blauzungenkrankheit
Eine von der Blauzungenkrankheit betroffene Kuh steht in einem Stall eines Bauernhofes. | Foto: Ralf Roeger/Archiv

Rastatt/Markgröningen

Verstärkt Impfungen gegen Blauzungen­krankheit

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Mit der flächendeckenden Impfung von Rindern, Schafen und Ziegen soll ein weiteres ausbreiten der Blauzungenkrankheit im Südwesten eingedämmt werden. Über die Impfaktion will Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) heute in Markgröningen (Kreis Ludwigsburg) informieren.

In letzter Zeit traten vermehrt Krankheitsfälle auf. Die Ansteckung sei in den vergangenen Wochen erfolgt, das Virus vom Serotyp 8 (BTV-8) breite sich daher offenbar auch in der kalten Jahreszeit aus. Mitte Dezember war nach dem ersten Ausbruch der Krankheit in Baden-Württemberg seit 2009 im Kreis Rastatt eine Sperrzone eingerichtet worden.

Ministerium: Blauzungenkrankheit ist für Menschen nicht gefährlich

Das Virus ist laut Landwirtschaftsministerium für Menschen nicht gefährlich. Fleisch und Milch sowie daraus hergestellte Erzeugnisse könnten ohne Bedenken verzehrt werden. Die Krankheit kann Schafe, Ziegen und Rinder befallen und wird durch Mücken übertragen. Ein typisches Symptom ist eine geschwollene, blau gefärbte Zunge.