Nach der erfolgreichen Attraktion „Rom 312“ lockt jetzt die einzigartige Unterwasserwelt des Great Barrier Reefs in den Gasometer Pforzheim. Hinter der 360-Grad-Darstellung steckt erneut der Künstler Yadegar Asisi. 
Auf der Aussichtsplattform in 15 Metern Höhe sind Geländerplätze zeitweise knapp. Der spektakuläre Blick in die Korallenpracht von Künstler Yadegar Asisi bringt gerade in den Ferien täglich vierstellige Besucherzahlen. | Foto: Asisi

Gasometer in Pforzheim

Ansturm aufs Great Barrier Reef: Schon mehr als 35.000 Besucher

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Starker Auftakt für die neue Schau im Gasometer: 50 Tage nach Beginn des Panoramas „Great Barrier Reef“ haben bereits mehr als 35 000 Menschen das spektakuläre Programm besucht. Besonders in den Weihnachtsferien war der Ansturm riesig.

Am Freitag vergangener Woche kamen 2 700 Besucher. Das ist die neue Bestmarke für den immer stärker wirkenden Touristenmagneten im Pforzheimer Osten. Auch an diesem Wochenende erwarten die Macher nochmal Menschenmassen, ehe es ab Montag etwas ruhiger werden könnte.

Erfolgreicher beim Start als der Vorgänger

An den Ferientagen heißt es schon morgens Schlangestehen vor der Kasse. Plätze am Geländer auf der Aussichtsplattform des 15 Meter hohen Turms müssen die Besucher zeitweise suchen. Verglichen mit dem erfolgreichen Vorgänger „Rom 312“ legt die neue Schau noch zu. „Mit Rom ging es langsam los, und jetzt geht’s volle Pulle los“, sagt Betriebsleiterin Angelika Taudien.

Andere Rahmenbedingungen

Allerdings seien die Umstände nur schwer vergleichbar. „Rom 312“ war die erste Schau im Gasometer, das Marketing und die Mund-zu-Mund-Propaganda liefen erst langsam an. Am Ende waren es in knapp vier Jahren Laufzeit mehr als 600 000 Gäste. Insofern profitiert „Great Barrier Reef“ von den erfolgreichen Vorjahren.

Überregional bekannt

„Unser Programm strahlt schon wirklich überregional. Die Leute kommen natürlich aus dem Enzkreis, aber auch aus dem Raum Calw, Karlsruhe und hinauf bis Mannheim“, schildert Betriebsleiterin Taudien. Die Besucherverteilung schätzt sie auf 60 Prozent Pforzheimer und 40 Prozent Gäste von außerhalb.

Kombi-Angebit mit St-Maur-Halle?

Welches Panorama als nächstes in die Goldstadt kommt, ist laut Taudien noch nicht entschieden. Unternehmer Wolfgang Scheidtweiler werde sich aber wohl wieder auf ein historisches Thema fokussieren, schätzt sie. Nächster Entwicklungsschritt könnte ein Kombi-Angebot mit der St.-Maur-Halle direkt nebenan sein. Gäste hätten dann die Möglichkeit, erst in die Unterwasserwelt einzutauchen und dann eislaufen zu gehen.

Der reguläre Eintritt kostet elf Euro. Geöffnet ist täglich von 10 bis 18 Uhr. Das gilt an Sonn- und grundsätzlich auch an Feiertagen. Geschlossen war an Heiligabend und Silvester. Alle Ausstellungs- und Servicebereiche sind für Rollstuhlfahrer erreichbar. Im 15 Meter hohen Aussichtsturm bringt der Fahrstuhl die Besucher bis auf zwölf Meter Höhe.