Weihnachtsrätsel: Wer mag welches Bredle?

Auf die Plätzchen, fertig, los!

Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit. Oder wie man in Pforzheim und im Enzkreis sagt: die Zeit für „Bredle“. Was wäre der Dezember ohne den herrlichen Duft nach Gewürzen, der durch die heimelige Backstube zieht? Der Teig wird genüsslich von den Fingern geschleckt, an den Gesichtern kleben Reste von Mehl. All das sorgt dafür, dass dieser Tage zu Hause eine eigene, wohlige Atmosphäre herrscht. Fast jeder hat seine ganz speziellen Erinnerungen an die Adventszeit. Manch einer nascht auch noch gerne im neuen Jahr von den kleinen Köstlichkeiten – wenn sie nicht schon vorher alle verzehrt wurden. Unser Weihnachtsrätsel geht genau diesem Zauber nach: Wer hat welches „Lieblingsbredle“? Und welche Erinnerungen verbinden unsere fünf Personen mit der Weihnachtszeit?

Christoph Glimpel

An viele große, geschmückte Bäume, die die Straßen in der Adventszeit zierten, erinnert sich Christoph Glimpel. Der seit September amtierende Dekan im Kirchenbezirk Pforzheim-Land wurde in Köln geboren und ist im Schwarzwald aufgewachsen. Mit seiner Frau und seinen drei Kindern hat der 45-Jährige früher beim Backen immer das Lied „In der Weihnachtsbäckerei gibt’s so manche Leckerei“ gesungen. Die Backschürze hängt sich der promovierte Theologe aber eher selten um. „Meine Frau hat das in unglaublicher Perfektion im Griff“, sagt Glimpel, der in Göbrichen wohnt. Während des Studiums lebte der FC Köln-Fan eine Zeit lang in den USA. Dort wurde er eingeladen, mit der Familie einer Freundin Weihnachten zu feiern. Ein ganz besonderes Erlebnis für Glimpel, der auch mit dem Gedanken gespielt hatte, Kirchenmusik zu studieren.

Fabienne Klamandt

Ein denkwürdiges Weihnachtserlebnis hat auch Fabienne Klamandt in den USA erlebt. Die Wilferdingerin, die vor kurzem den zweiten Platz in der RTLII-Sendung „Curvy Supermodel“ erreicht hat, feierte vor zwei Jahren Chanukka mit ihrer jüdischen Gastfamilie in Washington D.C. Für die Familie hat die 21-Jährige Nusstaler gebacken. Als Kind hat die angehende Gymnasiallehrerin oft ihrer Großmutter beim Backen geholfen. „Früher dachte ich immer: Der Teig schmeckt ja besser als die Bredle“, sagt das Model, das mittlerweile bei einer Hamburger Agentur unter Vertrag ist und viele Tipps von Paradiesvogel und Modeschöpfer Harald Glööckler bekommen hat. „Der ist einfach mega-sympathisch“, sagt die Studentin. „Wir kommen ja beide aus dem Enzkreis. Vielleicht bin ich deshalb bei ihm im Kopf geblieben.“

Dirk Büscher

„Weihnachtsplätzchen“ sagt Dirk Büscher zu dem süßen Gebäck, denn mit dieser Bezeichnung ist der Erste Bürgermeister Pforzheims in Lünen, Nordrhein-Westfalen, aufgewachsen. Das CDU-Mitglied feiert am 24. Dezember seinen 50. Geburtstag. Da macht der Biss ins „Plätzchen“ gleich doppelt Spaß. Diese habe seine Frau exklusiv für den Pforzheimer Kurier gebacken. Auf Platz zwei seiner Lieblingsplätzchen rangiert der Dominostein. „Ich liebe Marzipan“, sagt der Leiter des Dezernats IV, das unter anderem für Sicherheit und Ordnung zuständig ist. Für Ordnung in der Küche muss Büscher nach dem Backen aber nicht sorgen, wie er mit einem Lächeln versichert.

Ursula Bodemer

Wer glaubt, dass Ursula Bodemer jetzt mehr Zeit hat, nachdem sie gerade erst den Vorsitz der Remchinger Sozialdemokraten abgegeben hat, der irrt. „Ich bin ja immer noch im Gemeinderat und als Hilfsschöffin am Pforzheimer Amtsgericht aktiv“, sagt die 65-Jährige. Zeit, um „Bredle“ zu backen, nimmt sie sich aber gerne. Die gebürtige Calwerin wohnt seit fast 30 Jahren in Nöttingen. Ihre Mutter stammt aus Nürnberg. „Früher gab es immer Elisen-Lebkuchen bei uns“, erinnert sich die Schmuckkauffrau im Ruhestand. „Meine Mutter hat wahnsinnig viel gebacken und die Bredle dann versteckt – ein Versucherle gab’s aber immer.“ In der Weihnachtszeit möchte sie nicht auf ihren Adventstee und ihre „Bredle“ verzichten, sagt Bodemer, während sie Hündin Juana ein Leckerli reicht.

Dieter Müller

„Wir haben uns als Kinder wie Schneekönige gefreut, wenn die Schwester meines Vaters ein Paket mit Weihnachtsbrötchen aus den USA geschickt hat“, erinnert sich Dieter Müller. Der Vorsitzende des Kreisseniorenrats Enzkreis-Pforzheim wurde in Straßburg geboren und kam 1948 als Kind mit seiner Familie nach Pforzheim.
Vor der Bescherung wurde früher immer ein Glöckchen geläutet – ein Zeichen, dass es ein Festessen und „Weihnachtsbrötchen“ gibt, wie der 74-Jährige, der elf Jahre für die CDU im Pforzheimer Gemeinderat saß, das süße Gebäck nennt. Die beiden erwachsenen Kinder des Architekten freuen sich besonders auf die Lebkuchen seiner Frau. „Und wehe, das Päckchen kommt zwei, drei Tage später an“, schmunzelt der Pforzheimer.

Das gibt es zu gewinnen

Ratefüchse aufgepasst: Wer alle fünf „Bredle“ richtig zuordnet, kann zum Beispiel einen einwöchigen Hobby-Schmuckkurs, gestiftet von der Goldschmiedeschule Pforzheim, gewinnen. Weitere Preise sind ein Anfänger-Computerkurs für Senioren (acht Termine à zwei Stunden), zwei Freikarten für die Paracelsus-Therme Bad Liebenzell inklusive Sauna Pinea, fünf mal zwei Karten für das Gasometer in Pforzheim und zwei mal zwei Gutscheine für das Pforzheimer Theater. Zusätzlich werfen wir noch Umhängetaschen mit Pforzheim-Motiv, Schirme, Pforzheim-Spiele und diverse Buchpreise in den Gewinnertopf.

Was ist zu tun?

Die Lösung mit den Namen der Personen und dem dazugehörigen „Weihnachtsbredle“ schicken Sie bitte per Post an den Pforzheimer Kurier, Westliche Karl-Friedrich-Straße 24, 75172 Pforzheim. Alternativ kann die Lösung auch per E-Mail an folgende Adresse geschickt werden: redaktion.pforzheim.aktionen@bnn.de. Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Adresse und Telefonnummer anzugeben, damit wir die Gewinner benachrichtigen können. Einsendeschluss ist am Montag, 9. Januar 2017. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Wir wünschen allen Teilnehmern viel Spaß und Erfolg beim Lösen des Weihnachtsrätsels!