So soll die Black Forest Wave in Pforzheim am Ende aussehen. | Foto: Phillip Kragl (Visualisierung)

Surfen in der City

„Black Forest Wave“ in Pforzheim kommt später

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Der Zeitplan für Surfen in der Pforzheimer City verschiebt sich nach hinten. Die Öffentlichkeit kann entgegen aller Hoffnungen im Frühjahr noch nicht im Metzelgraben aufs Surfbrett steigen.

Der erste zweiwöchige Surfbetrieb ist – bei entsprechendem Wasserstand – für Sommer oder Herbst dieses Jahres vorgesehen. Das teilt der Verein Black Forest Wave mit, der das Projekt vorantreibt.

Grund für die Verschiebung des Zeitplans ist demnach, dass die langfristige Planung vorgezogen wurde. In Gesprächen mit den Interessengruppen in Pforzheim sei deutlich geworden, dass alle Beteiligten an einer langfristigen Umsetzung der von Admedes & G. Rau gesponsorten Black Forest Wave interessiert seien.

„Optimierung des technischen Konzepts“

„Ziel ist es daher, den Einbau der Holzkonstruktion vorzugsweise das ganze Jahr über im Kanal zu belassen, um so an möglichst vielen Tagen in Pforzheim surfen zu können“, teilt der Verein mit. Dafür verfolge man derzeit „nochmals eine Optimierung des technischen Konzepts“. So soll unter anderem eine Absenkung der Holzkonstruktion ermöglicht werden, um flexibel auf unterschiedliche Pegelstände des Wassers reagieren zu können. Zeitgleich untersuche das Ingenieurbüro für Wasserbau Wald+Corbe als neuer offizieller Projektpartner des Vereins nochmals die strömungstechnischen Randbedingungen für die neu anvisierte Konstruktion. Dieses aktualisierte Baukonzept sei mit einem zeitlichen Mehraufwand verbunden. Die Bau- und Testphase der Surfwelle ist nun für Frühjahr/Sommer angedacht, während der erste zweiwöchige Surfbetrieb für die Öffentlichkeit bei entsprechendem Wasserstand für Sommer/Herbst 2019 geplant ist.

Alle Genehmigungen liegen vor

Eine Halle für den Bau der Holzkonstruktion ist wie berichtet gefunden. Der Verein erledigt die Montage Rampenelemente in einer Halle im Rowi-Quartier in Pforzheim, die sich nur rund 200 Meter vom späteren Wellenstandort entfernt befindet. So kann später ein kurzer Transportweg der einzelnen Bauelemente zum Metzelgraben gewährleistet werden.

Alle nötigen Genehmigungen liegen inzwischen vor. Nach dem Bau des Fundaments für die stehende Flusswelle Ende 2018 erhielt der Verein inzwischen auch die wasserrechtliche Genehmigung für den Einbau der Holzkonstruktion sowie den Betrieb der Surfwelle. Damit wurde zur Freude der Vereinsmitglieder der letzte Meilenstein in Bezug auf die Genehmigungen erreicht. Wie berichtet handelte es sich dabei eher um Formalien. BNN/ron