Bluttat in der Holzgartenstraße in Pforzheim: Dort ist ein Mann am Mittwochnachmittag in einem Schnellimbiss schwer verletzt worden. | Foto: Ehmann

Großer Polizeieinsatz

Bluttat in Pforzheim: Mann in Imbiss schwer verletzt

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Bluttat in der Holzgartenstraße in Pforzheim: Dort ist ein Mann am Mittwochnachmittag in einem Schnellimbiss schwer verletzt worden. Es handle sich aber nicht um einen Raubüberfall, erklärte ein Polizist.

Der Mann sei malträtiert worden und habe beim Eintreffen der Ermittler hinter dem Tresen in der Gaststätte gelegen. Mehr war am Mittwoch zu dem Polizeieinsatz gegen 15 Uhr im Südosten der Stadt nicht in Erfahrung zubringen.

Die Einsatzkräfte fuhren mit mindestens fünf Streifenwagen zu dem Schnellimbiss in der Holzgartenstraße an der Ecke zur St. Georgen Steige. Zudem seien Hundestaffel, Kripo und ein Team der Spurensicherung zu der Örtlichkeit in der Südoststadt angerückt, die am hellichten Tag zum Tatort wurde, berichten Zeugen des Einsatzes.

Opfer im Krankenhaus

Gesichert ist, dass das mutmaßliche Opfer einer Gewalttat in ein Krankenhaus gebracht wurde. Über die Schwere der Verletzungen hüllt sich die Polizei in Schweigen. Gleiches gilt für die Frage, ob Waffen im Spiel waren. Ein Polizist am Tatort habe hierauf lediglich mit den Achseln gezuckt, sagt ein Mann. Auch zum Hintergrund des anzunehmenden Verbrechens und zur Frage, ob die Polizei nach mehr als einem mutmaßlichen Täter fahndet, wollten die Ermittler keine Angaben zu machen.
Die Pressestelle der Polizei verwies auf laufende Ermittlungen. Ob es bereits früher Angriffe auf die Örtlichkeit gegeben hat, war am Mittwoch ebenfalls nicht zu klären.