Ästhetik und Akrobatik: Das Varietétheater im Kulturhaus verbindet diese Elemente meisterhaft. Corona-bedingt fällt es in diesem Jahr aus.
Ästhetik und Akrobatik: Das Varietétheater im Kulturhaus verbindet diese Elemente meisterhaft. Corona-bedingt fällt es in diesem Jahr aus. | Foto: PK

Distanzregeln nicht machbar

Die Pforzheimer „Winterträume“ fallen wegen Corona aus

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Am 1. Juli hätte der Vorverkauf fürs Varietétheater am Kulturhaus Osterfeld in Pforzheim starten sollen. Doch die „Winterträume“ 2020/21 fallen aus. Unter Corona-Bedingungen seien die Shows nicht möglich, berichtet Katinka Rabenseifner, die seit vielen Jahren das Programm zusammen stellt und auch für die Regie verantwortlich zeichnet.

Eine Alternative zu dem in der ganzen Region beliebten Varietétheater gebe es nicht, erklärt Rabenseifner. Aber sie will dem Publikum zum Jahreswechsel dennoch ein Programm bieten, das Varietéelemente enthalten soll. Etwas Kleineres und Kürzeres schwebt ihr vor, vielleicht mit zwei bis drei Abenden.

Distanzregeln nicht umsetzbar

30 Shows waren vorgesehen. In Normalzeiten hätte das rund 11.100 verkaufte Tickets bedeutet. Weil corona-bedingt die Zahl der Zuschauerplätze auf maximal 74 beschränkt ist, hätte das Kulturhaus nur rund 2.100 verkaufen können. Und unabhängig vom wirtschaftlichen Aspekt wäre es kaum möglich, die vorgeschriebenen Distanzregeln einzuhalten. „Die Künstler dürfen sich nicht zu nahe kommen“, erklärt Rabenseifner, was bei einem Programm, das vom engen Austausch der Artisten lebt, nicht funktioniert. Sie versucht nun, die eingeplanten Akteure fürs nächste Jahr zu buchen.

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