Der Holzpavillon auf dem Gelände des Pforzheimer Fußballvereins FC Fatihspor brannte ab.
Der Holzpavillon auf dem Gelände des Pforzheimer Fußballvereins FC Fatihspor brannte ab. | Foto: Myroshnichenko

Ursache noch unklar

Erneut Brand bei FC Fatihspor in Pforzheim

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Am späten Samstagabend hat es auf dem Gelände des Fußballclubs FC Fatihspor in Pforzheim gebrannt – und das nicht zum ersten Mal. Bereits vor wenigen Wochen war es zu einem ähnlichen Vorfall gekommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Augenzeugenberichten zufolge ist auf dem Sportplatz des FC Fatihspor am späten Samstagabend ein Pavillon aus Holz niedergebrannt. Der Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf etwa 50.000 Euro.

Kurz nach 22 Uhr meldeten Zeugen den Brand an der etwa zehn Quadratmeter großen Holzhütte, die an den Sportplatz des Fußballvereins angrenzt. Gegen 23 Uhr hatte die alarmierte Feuerwehr die Flammen zwar gelöscht, der Unterstand brannte aber vollständig ab. Personen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden.

Polizei kennt die Ursache noch nicht

Die Ursache für das Feuer steht laut Polizei derzeit noch nicht fest. Brandstiftung könne aber nicht ausgeschlossen werden, heißt es.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich mit dem Kriminaldauerdienst in Karlsruhe unter 0721/666-5555 in Verbindung zu setzen.

Bereits der dritte Vorfall im Fatihspor-Umfeld

Im Falle des Brandes im Fatihspor-Vereinsheim im Oktober geht die Polizei definitiv von Brandstiftung aus. Der Vereinsvorsitzende vermutete damals gegenüber BNN.de, dass die Brandstifter mit einem Feuerzeug die mit Stoff bezogenen Stühle angezündet haben könnten. Das Feuer war damals von selbst ausgegangen, dennoch waren mehrere zehntausend Euro Sachschaden entstanden.

Der Trainer des FC Fatihspor war im Oktober zudem in einen weiteren Vorfall verwickelt: Der Mann betreibt eine Tankstelle in der Pforzheimer Luisenstraße, die wegen eines mysteriösen Päckchens am Abend des 13. Oktobers zeitweise gesperrt werden musste. Die Sorge, dass es sich dabei um eine Bombe handeln könnte, bestätigte sich aber letztlich nicht – stattdessen fand die Polizei in dem Päckchen Styropor und Alufolie.

BNN/pol