Vor Gericht: Die Ex-Geschäftsführer Roger Heidt (links) und Thomas Engelhard (rechts) klagen gegen die Stadtwerke Pforzheim, die zu 65 Prozent der Stadt gehören. Ein Verkündigungstermin wurde nun auf den 28. November verschoben.
Vor Gericht: Die Ex-Geschäftsführer Roger Heidt (links) und Thomas Engelhard (rechts) klagen gegen die Stadtwerke Pforzheim, die zu 65 Prozent der Stadt gehören. Ein Verkündigungstermin wurde nun erneut verschoben, diesmal sehr kurzfristig. | Foto: Archivfoto: J. Müller

Ex-Geschäftsführer klagen

Erneute Verzögerung im Pforzheimer Stadtwerke-Prozess: Verkündungstermin kurzfristig abgesagt

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Erneute Verzögerung im Pforzheimer Stadtwerke-Prozess: Eigentlich sollte zur Klage von zwei geschassten Geschäftsführern an diesem Mittwoch eine Entscheidung verkündet werden. Doch nach Informationen dieser Redaktion wurde der Verkündungstermin vom Landgericht Karlsruhe kurzfristig abgesagt.

Den Informationen aus dem Kreis der Verfahrensbeteiligten zufolge haben diesmal gerichtsinterne organisatorische Gründe zu der Verschiebung geführt. Das Verfahren wird an der Pforzheimer Außenstelle für Handelssachen des Landgerichts verhandelt.

Neuer Gerichtstermin wird festgelegt

Der neue Termin soll an diesem Mittwoch festgelegt werden, so war zu hören. Womöglich könne es sich erneut um eine Verzögerung um ein paar Wochen handeln.

Der Verkündungstermin war vor ein paar Wochen schon einmal verlegt worden. Damals auf Wunsch der Stadtwerke (SWP).

Die städtische Tochtergesellschaft wird von Ex-Chef Roger Heidt (CDU) und einem Co-Geschäftsführer auf Gehaltszahlungen verklagt. Die beiden Manager waren im Zuge einer Affäre um womöglich verheimlichte Verluste fristlos gekündigt worden.