Starke Rauchentwicklung bei einer Galvanik-Firma in Pforzheim. Feuerwehr mit Deknotaminaitionszelten im Einsatz
Starke Rauchentwicklung bei einer Galvanik-Firma in Pforzheim. Feuerwehr mit Deknotaminaitionszelten im Einsatz | Foto: Myroshnichenko

Karl-Friedrich-Straße gesperrt

Feuerwehreinsatz in Pforzheimer Galvanik-Betrieb

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Wegen der starken Rauchentwicklung auf dem Gelände eines Galvanikbetriebs in der Pforzheimer Karl-Friedrich-Straße hat die Feuerwehr am Freitagnachmittag zu einem größeren Einsatz ausrücken müssen. Die Wehrleute mussten außerdem Zelte zur Dekontaminierung aufstellen.

„Das ist nichts Kleines“, sagen Passanten als sie beobachten, wie die Feuerwehr Dekontaminationszelte aufstellt. Sie stehen vor der Schmuck- und Galvanikfirma Talmon, von wo um 16.25 Uhr ein Feuer gemeldet worden war. Die Karl-Friedrich-Straße ist zu diesem Zeitpunkt bereits voll gesperrt.

Überhitzung als Ursache?

Ursache für den Einsatz war vermutlich durch eine Überhitzung in der Galvanik, die der 63-jährige Betreiber der Firma selbst noch beheben konnte. Laut Polizei kam es nicht zu einem offenen Feuer, aber zu einer starken Rauchentwicklung.

Eine Person musste medizinisch versorgt werden

Ersten Meldungen zufolge wurde eine Person mit Verdacht auf Kohlenmonoxidvergiftung medizinisch behandelt. Dabei handelte es sich um den Betreiber der Firma.

Da der Verdacht bestand, dass Chemikalien ausgetreten sind, wurde eine spezielle Prüfung veranlasst. Vom hinzugerufenen Umweltamt mussten keine Sofortmaßnahmen eingeleitet werden. Neben 25 Angehörigen der Feuerwehr mit insgesamt acht Fahrzeugen waren auch 14 Helfer des Rettungsdienstes mit sechs Fahrzeugen im Einsatz.

BNN/pol