Eine riesige Spielwiese ist an diesem Sonntag der Enzauenpark. Aufgebaut haben die vielen Beteiligten Brettspiele und eine ganze Reihe von Aktionen, bei denen es neben dem Spaß um Geschicklichkeit geht. | Foto: Wacker

Kindertag im Enzauenpark

Große Pforzheimer Bühne für kleine Helden

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„Kinder stark machen“ mit Spiel, Spaß und guter Laune: Am Sonntag wurde der Enzauenpark zum größten Spielplatz der Stadt. Bereits zum 25. Mal fand das Große Kinderfest statt, zu dem Tausende Besucher strömten.

BNN und Kurier sind Medienpartner

Vereine, Institutionen sowie Medienpartner Badische Neueste Nachrichten (BNN) und Pforzheimer Kurier luden bei dem von Wirtschaft und Stadtmarketing (WSP) organisierten Fest zum Mitmachen ein und präsentierten sich an Ständen mit einer Fülle von Infos.

Ein ganz besonderes Familienfest

Ein Highlight war die kinderfreundliche Zone auf der Veranstaltungsbühne im Biergarten. Unter dem Motto „Kinder stark machen“ bot das Team der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ein vielfältiges Programm, bei dem die Kinder ganz im Mittelpunkt standen. „Es ist ein ganz besonderes Familienfest“, sagte Mitarbeiterin Antje Hamer, die von Dann Mackel und den Pforzheimer Maskottchen tatkräftig unterstützt wurde. Bereits zum vierten Mal sei man nach Pforzheim gekommen.

Kinder stark machen

In diesem Jahr feiert die Mitmach-Initiative ihr 25- jähriges Jubiläum, weshalb ein Besuch zum 25. Pforzheimer Kindertag praktisch ein Muss war. Kinder spielerisch befähigen, selbst etwas zu tun; ihnen Anerkennung und Vertrauen schenken, seien Grundpfeiler, um zu einer selbstbewussten Persönlichkeit heranwachsen zu können. Dafür sprach sich auch Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn aus, der mit WSP-Chef Oliver Reitz Hand anlegte. Mit vereinten Kräften halfen sie Kindern zwischen zwei Leitern eine menschliche Pyramide aufzubauen. „Wir wollen nicht nur eine kinderfreundliche Zone auf der Bühne, sondern ganz Pforzheim soll eine kinderfreundliche Zone sein“, betonte Fillbrunn.

„Kai der Hai“ erklärt Baderegeln

Einen Leckerbissen hatte Monika Kolbe vom Europabad Karlsruhe im Gepäck. Gemeinsam mit Assistent „Kai der Hai“ wolle sie Kitakindern Baderegeln erklären. Bei sommerlichen Temperaturen füllte sich das Festgelände rasend schnell. Ob auf Vicenza-Platz, Europa-Platz oder der Großen Wiese – überall wurde viel geboten: jonglieren im Zirkuszelt, Judo, Karate, Autorallye, Trampolinspringen, Hüpfburg und vieles mehr. „Es ist ein breites Angebot, das einen üblichen Spielplatz weit übersteigt“, sagte Reitz, der mit Ehefrau und Söhnchen Henry gekommen war. Überdies sei es ein gelungenes Miteinander von Klein und Groß aus verschiedenen Nationen und Kulturen.

Jonglieren, Judo, Karate und vieles mehr

Dazu beigetragen haben neben den Verantwortlichen, Unterstützern und Partner insbesondere die ehrenamtlichen Helfer, so Reitz. Als fleißiger Helfer zeigte sich auch Finn Mann mit seinen jungen Mitstreitern. Zusammen gehören sie dem Jugendrotkreuz im DRK Kreisverband Pforzheim/Enzkreis an. Statt sich auf der Wiese bei Sport und Spiel zu tummeln, nutzten die sieben- bis 16-Jährigen die Stunden, um Gleichaltrigen zu zeigen, wie man im Ernstfall einen Verband anlegt oder in einer Notsituation angemessen reagiert. „Kinder sind oftmals unerschrockener als Erwachsene“, sagt Jugendleiterin Anja Bethge. An diesem Tag jedenfalls bewiesen viele von ihnen Mut – sei es beim Klettern, Springen, Hüpfen oder beim Autorennen.

Ina Zantow