Freudestrahlend verkündete Kieselbronns Bürgermeister Heiko Faber seine erneute Kandidatur bei der Bürgermeisterwahl. | Foto: msch

Neujahrsempfang in Kieselbronn

Heiko Faber wirbt um dritte Amtszeit als Bürgermeister

Von Martin Schott

Jetzt ist die Katze aus dem Sack: „Ich werde mich voller Überzeugung und voller Tatendrang erneut um das höchste Amt in der Gemeinde Kieselbronn bewerben“, erklärte Heiko Faber gestern am Ende seiner Neujahrsansprache. „Wie die Zeit doch voranschreitet“, stellte der Bürgermeister angesichts des Umstandes fest, dass es bereits der 16. Neujahrsempfang ist, an dem er die Kieselbronner Bürgerinnen und Bürger als deren Schultes zum Jahresauftakt in der Festhalle begrüßen kann. Zwischen dem jetzigen 39. Neujahrsempfang der Gemeinde und der 40. Auflage am Dreikönigstag 2018 liegt denn auch die Bürgermeisterwahl in Kieselbronn.

Faber fühlt sich wohl in Kieselbronn

Ob er wieder antrete, war Faber in den vergangenen Wochen wiederholt gefragt worden. Beim Neujahrsempfang werde er dies bekanntgeben, war damals seine Antwort auf BNN-Nachfrage. Die Bürger sollten es aus erster Hand erfahren. Sowohl er als auch seine Familie fühlten sich in Kieselbronn sehr wohl.

Weg des konstruktiven Dialogs fortführen

„Das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler vorausgesetzt, möchte ich gerne gemeinsam mit den Einwohnern sowie dem Gemeinderat den eingeschlagenen Weg des konstruktiven Dialogs fortführen und die Zukunft dieser wunderbaren Gemeinde weiter an verantwortungsvoller Stelle mitgestalten“, so Faber in seiner Erklärung. Würde die Bürgermeisterwahl per Akklamation durchgeführt, so wäre sie wohl schon entschieden, denn die Erklärung Fabers löste einen langanhaltenden Beifall aus.

Rückblick auf wichtige Themen

In seinem Rückblick auf das Jahr 2016 erinnerte Faber an wichtige und bewegende Themen für den Ort. So etwa die Fertigstellung des neuen Gemeindebauhofs, die Vorbereitung des grundlegenden Umbaus des Kindergartens „Regenbogen“, die Bestellung einer Flüchtlingsbeauftragten zur Koordination der ehrenamtlichen Hilfe, etwa des Arbeitskreises „Mittendrin und Miteinander“. Aber auch die bevorstehende Entfernung der Mobilfunkanlage aus dem bewohnten Ortsgebiet und der Verhandlungserfolg im Hinblick auf die Verwendung innovativer Strommasten für die geplante neue Stromtrasse (der Pforzheimer Kurier berichtete) seien Erfolge für Kieselbronn.

Aufgaben gehen auch 2017 nicht aus

Auch im Jahr 2017 gehen die Aufgaben nicht aus. An baulichen Maßnahmen stehen die Neugestaltung der Walterstraße, die städtebaulich ansprechende Bebauung des früheren Bauhofgeländes, die Sanierung des gemeindeeigenen Schafhauses und der Kindergartenumbau an. Als Grundlage für das geplante interkommunale Gewerbegebiet mit Neulingen und Ölbronn-Dürrn soll das Flächennutzungsplanverfahren des Gemeindeverwaltungsverbands zum Abschluss gebracht werden. Einen Grund zum Feiern bringt das 30-jährige Bestehen der Partnerschaft mit Bernin, zu dem im Mai eine große Delegation aus Kieselbronn nach Frankreich reisen wird.

„Ad libitum“ unterhalten musikalisch

Musikalisch unterhalten wurden die Besucher des Empfangs durch das Kieselbronner Ensemble „Ad libitum“. Unter der Leitung von Ulrike Kärcher erfreuten Simon Fritz, Ronja Katz, David, Markus und Sophia Mall, Margit Müller, Katharina Ruf, Tanja Staffe und Hanna Stepphuhn mit Geige, Flöte, Cello, Trommel und Klavier. Als Glücksbringer fungierten beim Neujahrsempfang die beiden Kieselbronner Schornsteinfeger Stefan Böhringer und Daniel Hermanns. Während der Veranstaltung ehrte Heiko Faber zahlreiche Bürgerinnen und Bürger Kieselbronns