Ein Kommunikationswunder ist der Stegreifkabarettist Thomas Kreimeyer. Er tritt am 28. Januar in Pforzheim auf. | Foto: PK

Viel Comedy und Kabarett

Kulturhaus Osterfeld präsentiert Frühjahrsprogramm

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Als Kommunikationswunder bezeichnet Maria Ochs den Stegreif-Kabarettisten Thomas Kreimeyer, den die Chefin des Kulturhauses Osterfeld noch von ihrer alten Wirkungsstätte in Bad Vilbel her kennt. Am 28. Januar gibt er seine Premiere in Pforzheim. Laut Ochs betritt der Mann die Bühne mit einer Kücheneieruhr. Sind 45 Minuten um, gibt’s eine Pause, bevor die „zweite Halbzeit“ startet.
Was dazwischen geschieht, könne manchmal banal sein, manchmal tiefgründig, aber immer völlig anders, als bei einem früheren Auftritt, erklärt Ochs, die den „Ausnahmekünstler“ schon mehrmals erlebt hat. Denn Kreimeyer nimmt, was seine Zuschauer ihm geben und macht aus dem Erzählten einen sensationellen Abend.

Ein „ganz normales“ Ehepaar

Kreimeyer ist einer der Höhepunkte im ersten Quartal des Veranstaltungsprogramms, das diesmal stark auf Kabarett und Comedy ausgerichtet ist. Als weiteres Highlight stellt das Kulturhaus-Team das Programm „Zweikampfhasen“ vor von Ehnert vs. Ehnert am 3. März: Ein „normales“ Ehepaar, das sich als Exemplar einer ausgestorbenen Spezies inszeniert.

Drehbuchautor Lo Malinke in Pforzheim

Mit Lo Malinke kommt am 4. März ein sehr erfolgreicher Drehbuchautor ebenfalls zum ersten Mal nach Pforzheim. Der Autor von Familienkomödien wie „Alle unter eine Tanne“ und „Vier Frauen und ein Sommer“ zeigt in einer Vorpremiere sein erstes Soloprogramm „Mütter & Menschen“. Ochs, die Lo Malinke schon sehr lange kennt, verspricht einen komischen und witzigen Abend.
Neben den Debütanten kommen alte Bekannte der Kabarett- und Comedy-Szene wieder in die Goldstadt: Einige von ihnen sind HG. Butzko, Michael Frowin, Peter Vollmer, Cavewoman, das Trio „TauschRausch“ und Rolf Miller.

Musical „Oliver!“ als Eigenproduktion

Charles Dickens’ Geschichte um den legendären Waisenjungen ist Grundlage des Musicals „Oliver!“, das das Kulturhaus als Eigenproduktion von Amateurtheaterverein und Musical-AG des Theodor Heuss-Gymnasiums ab 28. Januar aufführt. Das hauseigene Ensemble hat „Loriot-Situationen“, „Leichenschmaus“ und „Akte Luftballon“ wieder ins Programm genommen.
Im Bereich Musik wird dem Publikum ein Mix aus Jazz, Musikcomedy und A-Capella geboten. „Gismo Graf Trio“, „tri.of.us“ sowie „Drums and more“ mit Holger Mertin und Klaus Marquardt, die in eine Zwiesprache aus Percussion und Violine treten, stehen für Jazz. „Queenz of Piano“, die mit neuem Programm kommen, und „Das Lumpenpack“ für Musikcomedy. „Das Lumpenpack“ präsentiert gesellschaftskritisches, humorvolles „Liedermaching“ und wurde dafür mit dem Baden-Württembergischen Kleinkunstpreis ausgezeichnet, was übrigens auch für die A-Capella Band „Unduzo“ zutrifft, die gleichfalls im Kulturhaus gastiert.

Rockiges Friedenskonzert

Der Meister des Chansons, Klaus Hoffmann, will am 11. März „Leise Zeichen“ setzen mit 16 neuen Liedern, die er anlässlich seines 40-jähriges Bühnenjubiläum 2016 komponierte.
Zwei Tage nach dem Pforzheimer Gedenktags spielt am 25. Februar die Leipziger Band „Letzte Instanz“. Es geht um „Liebe im Krieg“. Kulturhauschefin Ochs verspricht ein kraftvolles, rockiges „Friedenskonzert“.

 

Das komplette Programm findet sich auf der Homepage des Kulturhauses Osterfeld (www.kulturhaus-osterfeld.de)