Programmchef Thomas Jung (links) und und Bürgermeister Alexander Uhlig freuen sich über den lebendigen SWR3-Eclh.
Programmchef Thomas Jung (links) und und Bürgermeister Alexander Uhlig freuen sich über den lebendigen SWR3-Elch. | Foto: Klaus Schultes

Wildpark Pforzheim

Lebendiger SWR3-Elch bezieht sein neues Zuhause

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Die Stadt Baden-Baden schenkt dem Radiosender eine Elchpatenschaft im Pforzheimer Wildpark: Jeder kennt ihn, den SWR3-Elch. Als Plüschtier ist er im ganzen Land eine beliebte Trophäe bei Musikfans jeden Alters. Doch wer hat ihn schon einmal in voller Größe gesehen? Gibt es ihn überhaupt?

Von unserer Mitarbeiterin Bettina Gebhard

Das New Pop Festival von SWR3 ist gerade vorbei, da steht für die Delegation vom Sender und der Stadt Baden-Baden ein völlig anderer Termin auf dem Plan: Am frühen Mittwochmorgen ging es nach Pforzheim in den Wildpark. Zum Elchgehege. Neugierig standen dort schon die beiden Elchkühe und warteten auf Futter in Form von belaubten Ästen. Etwas abseits und eher schüchtern stand in einem anderen Gehege ein junger Elch, der eben sein erstes Geweih beginnt abzustoßen.

Und das ist er. Der SWR3 Elch. An Ort und Stelle, in sicherer Entfernung zu dem noch scheuen Tier, wurde den Repräsentanten des Senders, darunter SWR3-Chef Thomas Jung und Musikchef Gregor Friedel, von der Stadt Baden-Baden eine Platin-Tierpatenschaft für den von nun an einzig wahren SWR3 Elch überreicht. Zum 25-jährigen Jubiläum des Festivals hatte sich die Verwaltung diese Überraschung einfallen lassen. Halb-Schwedin Monika Probst gefällt der Jungbulle richtig gut, auch wenn er noch nicht das berühmte Geräusch aus dem Radio von sich gibt.

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Ein bisschen stattlicher dürfe er noch werden, aber er ist ja erst im Mai ein Jahr alt geworden, verriet Tierpfleger Carsten Schwarz. Erst vor einer Woche sei das Nordlicht aus dem Wildpark Frankenhof in der Nähe von Münster nach Pforzheim gekommen, man müsse noch etwas Geduld mit ihm haben.
Am Elch-Gehege weisen (von links) Frank Fillbrunn, Anne Bauer, Christoph Meissner, Jan Lauer, Carsten Schwarz, Thomas Jung, Gregor Friedel und Alexander Uhlig auf den prominenten Bewohner hin.
Am Elch-Gehege weisen (von links) Frank Fillbrunn, Anne Bauer, Christoph Meissner, Jan Lauer, Carsten Schwarz, Thomas Jung, Gregor Friedel und Alexander Uhlig auf den prominenten Bewohner hin. | Foto: Gebhard
Diese Geduld zahlte sich aus, denn es dauerte gar nicht so lange, bis sich SWR3 Elch (ohne Bindestrich, wie der Sender betont) vom Chef persönlich füttern und streicheln ließ. Bei diesem Namen wird es auch bleiben. „Der hieß schon immer so, daran wird nichts geändert“, zeigte sich Musikchef Friedel ganz konservativ. Noch darf der junge Bursche nicht zu den beiden Damen. Doch wenn es so weit ist, werden die bis dahin sicher zahlreichen Fans beobachten können, ob er die Ratschläge von Ella Martin von der Stadt Pforzheim beherzt und immer schön freundlich zu den Elchdamen ist. Wenn man allerdings die Größenverhältnisse betrachtet, so könnte es sein, dass eher die Damen zu Umsicht und Rücksichtnahme angehalten werden müssen.