Nach dem Gasaustritt mit drei Verletzten in Pforzheim am Freitagabend untersuchen Landeskriminalamt und Kriminaltechnik am Montag die Wohnung in der Gymnasiumstraße. | Foto: Björn Fix

Gymnasiumstraße in Pforzheim

Nach Gasaustritt: Kriminaltechnik untersucht Wohnung

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Nach dem Gasaustritt mit drei Verletzten in Pforzheim am Freitagabend untersuchen Landeskriminalamt und Kriminaltechnik am Montag die Wohnung in der Gymnasiumstraße.

Dort soll der Kohlenstoffmonoxid-Wert gemessen werden. Die Ermittler erhoffen sich zudem Klarheit über den Ablauf des Unglücks.

39-Jähriger noch in Lebensgefahr

Am Freitagabend hatte die Feuerwehr in der Wohnung drei bewusstlose Personen vorgefunden. Die 47-jährige Frau und ihre 22-jährige Tochter waren bereits am Samstag wieder außer Lebensgefahr. Der 39-jährige Lebensgefährte der Mutter sei trotz einer leichten Verbesserung nach wie vor in einem kritischen Zustand, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Für den Austritt der giftigen Gase könnten die Gasthermen oder eine tote Taube, die die Feuerwehr im Abgasrohr des Schornsteins gefunden hatte und die dieses blockiert haben könnte, verantwortlich sein.

Kohlenstoffmonoxid ist ein farb- und geruchloses Gas, das durch die chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff entsteht. Das Gas ist giftig, da es den Sauerstofftransport durch das Blut unterbindet.

ron/ BNN