Ohren zuhalten! Die Grausame Barbara sorgte in Dillweißenstein endlich wieder für Lärm und gute Stimmung. | Foto: Ehmann

Fasching in Dillweißenstein

Pforzheim: Das sind die schönsten Bilder vom Umzug

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Darauf ein donnerndes „Dill-wei-ho“! Zum 66. Geburtstag ist in Pforzheim der Dillweißensteiner Faschingsumzug endlich zurückgekehrt. Zum Jubiläum legten sich Organisatoren, Mitwirkende und Gäste mächtig ins Zeug und feierten am Dienstagnachmittag ein rauschendes Narrenfest. Hier die schönsten Bildern vom Umzug.

  • Moderator, Sänger, Stadtrat: Multitalent Jörg Augenstein singt für das Publikum am Ludwigsplatz in Dillweißenstein.
  • Oberbürgermeister Peter Boch fährt auf dem Wagen der KGHO Pforzheim mit. Thema des politischen Wagens ist das von Boch forcierte, aber umstrittene Gewerbegebiet Klapfenhardt.
  • Zuschauer feiern am Ludwigsplatz, bevor der Umzug am Endpunkt ankommt.
  • Ein Faschings DJ sorgt am Umzugsrand für Schunkelstimmung in Dillweißenstein.
  • Oberbürgermeister Peter Boch als Kapitän kurz vor dem Start des Umzugs in Dillweißeinstein
  • Zuschauer: Stadtrat Michael Schwarz als Mönch mit Eugen Ruhl
  • Ein Spass für Alt und Jung: Narrenzunft Glatten.
  • Harmloser Fastnachter?
  • Mallorca-Party-Mobil auf dem direkten Weg zum Ludwigsplatz.
  • Clowntastisch: Fröhlicher Gang durch die Menge.
  • Fastnachts-Fangirl in Dillweißenstein?
  • Pforzheim tanzt: Ein Tänzchen in Ehren kann niemand verwehren.
  • Schräger Typ: Ein Zuschauer nutzt den Umzug für eine Protestaktion.
  • Zusammen für einen sicheren Umzug: Michael Frank (DRK, links) und Noah Fandrey (DLRG, rechts) sind zwei von Hunderten Ehrenamtlichen am Dienstag in Dillweißenstein.
  • Laute Barbara der Belrem-Gilde.
  • Die „Grausame Barbara“ gibt nach dreijähriger Pause den Startschuss für den Faschingsumzug in Dillweißenstein.
  • Musikalischer Clown

Sonnige Stimmung auf Umzug in Pforzheim

Unter dem Motto „Er ist wieder da“ erlebten Tausende Zuschauer ein tolles Comeback bei bestem Wetter. Aus über 50 Vereinen besteht der närrische Lindwurm, der am Faschingsdienstag offiziell um 14.11 Uhr startet. Diesmal über eine leicht veränderte Zugstrecke durch den Pforzheimer Stadtteil Dillweißenstein. „Wir haben unser Ziel erreicht“, sagte Jörg Müller, Organisator und Präsident der Belrem-Gilde. Das Echo sei sowohl von allen Beteiligten und der Öffentlichkeit durchweg positiv ausgefallen. „Wir haben uns richtig ins Zeug gelegt“, meinte Müller.

Schneemann-Verbrennung und Party am Abend

Der letzte Faschingsumzug durch Dillweißenstein war 2014. Damals meldeten teilnehmende Gruppen Übergriffe durch Jugendliche. Das hatte zur Folge, dass 2015 viele Faschingsgruppen den Umzug in Dillweißenstein mieden. In den folgenden Jahren fehlte es laut Müller auch an den ehrenamtlichen Helfern. Mit den konzeptionellen Neuerungen wollen die Organisatoren verhindern, dass es entlang des Umzugs zu Nischenbildungen kommt. Am Kriegerdenkmal und bei der Feuerwehr gibt es zudem zwei zusätzliche Ansageplätze mit DJs und Moderatoren. Auf der Bühne am Ludwigsplatz wird am Abend nach der traditionellen Schneemann-Verbrennung die Band „Knutschfleck“ auftreten.