WILL BÜRGERMEISTER IN PFORZHEIM WERDEN: Carl-Gustav Kalbfell aus Leinfelden-Echterdingen | Foto: pr

Sozialdezernat zu besetzen

Pforzheim: Erster Bürgermeister-Bewerber geht an die Öffentlichkeit

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Im Rennen um die Nachfolge von Bürgermeisterin Monika Müller im Sozialdezernat ist der Bewerber an die Öffentlichkeit gegangen. Der 40-jährige Jurist Carl-Gustav Kalbfell (FDP), derzeit Sozialbürgermeister in der 37.000-Einwohner-Stadt Leinfelden-Echterdingen, teilte dem Pforzheimer Kurier mit, dass er sich der Wahl im Gemeinderat von Pforzheim stellen möchte.

Bewerber sieht sich bestens gerüstet

Kalbfell sieht sich bestens gerüstet für das Amt: „Dafür bringe ich als engagierter Sozialbürgermeister und ehemalige Führungskraft im Sozialministerium Baden-Württemberg ideale Voraussetzungen mit. Meine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit als Stadtrat in der Großstadt Reutlingen sowie als Kreisrat im Landkreis Reutlingen runden mein Profil ab.“

„Fast deckungsgleichen Geschäftsbereich“

Als Sozialbürgermeister mit fast deckungsgleichem Geschäftsbereich sei er mit den Schwerpunktthemen Ausbau der Bildungs- und Betreuungslandschaft im Kita und Schulbereich, Flüchtlingsangelegenheiten sowie Beschäftigungsförderung oder der Belebung von Bibliotheken umfassend vertraut.

Zudem führt er in seiner ersten Presseinformation an. „Meine breite Berufspraxis in Verbindung mit meinem offenen, motivierenden und kommunikativen Führungsstil vermitteln die Sicherheit, dass ich mich rasch in Pforzheim zurechtfinden und wohlfühlen werde.“

Erfahrung in der Landesverwaltung

Darüber hinaus, wolle er seine Erfahrungen und Kontakte „aus achtjähriger Tätigkeit in der Landesverwaltung Baden-Württemberg zum Wohle der Stadt Pforzheim einbringen“, so der Bewerber.  Kalbfell ist seit 2015 im Rathaus in Leinfelden-Echterdingen, zuvor war er als Referent im Sozialministerium tätig. „Ich kann mir vorstellen, neue oder andere Aufgaben innerhalb der Stadtverwaltung zu übernehmen, da der Aufgabenzuschnitt meines aktuellen Dezernats sehr breit ist.“

Bislang nur ein offizieller Bewerber

Trotz seiner FDP-Mitgliedschaft will er als unabhängiger Bewerber kandidieren, „so wie ich auch mein aktuelles Bürgermeisteramt überparteilich und unabhängig führe. Deshalb habe ich allen Fraktionen und Gruppen des Pforzheimer Gemeiderats eine Mehrfertigung meiner an Herrn OB Peter Boch gesendeten Bewerbung zukommen lassen. Sehr gerne stehe ich allen Fraktionen und Gruppen des Pforzheimer Gemeinderats für Gespräche zur Verfügung.“

Wie berichtet läuft die Bewerbungsfrist bis zum 11. Mai. Bislang gibt es bei der Stadt eine offiziell eingereichte Bewerbung. Der Kandidat aus Karlsruhe möchte derzeit aber aus beruflichen Gründen noch nicht an die Öffentlichkeit gehen.