Die Pforzheimer Polizei hat am Sonntag einen Autofahrer gestoppt, bei dem der Alkoholtest einen Wert von 4,8 Promille aufwies. (Symbolfoto) | Foto: Hora

Fahrzeug stark beschädigt

Pforzheim: Polizei stoppt Autofahrer mit 4,8 Promille

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Die Pforzheimer Polizei hat am Sonntag einen Autofahrer gestoppt, bei dem der Alkoholtest einen Wert von 4,8 Promille aufwies. Zuvor hatte der Mann einen Unfall gebaut.

Wie die Polizei am Montag mitteilte, war der 55-Jährige gegen 17.15 Uhr auf der „Westliche Karl-Friedrich-Straße“ Richtung Osten unterwegs, als er nach links vom Fahrstreifen abkam und mit einer Querungshilfe kollidierte.

Mann fährt mit geplatztem Reifen weiter

Dabei wurde der Seat im Frontbereich stark beschädigt, unter anderem platzte ein Reifen und der Stoßfänger brach. Trotz dieser Schäden setzte der 55-Jährige seine Fahrt fort. Ein Zeuge sprach ihn laut Mitteilung an einer roten Ampel an der Kreuzung zur Berliner Straße auf sein Fehlverhalten an.

Doch auch nach diesem Gespräch fuhr der Mann weiter. Im Bereich der Jahnstraße konnte er schließlich von einer Streife des Polizeireviers Pforzheim-Süd gestoppt werden.

Ab wie viel Promille wird es gefährlich?

Der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zufolge ist ab 4,0 Promille mit einigen Symptomen zu rechnen, die das Führen eines Fahrzeugs in aller Regel unmöglich machen sollten: Von Lähmungen, unkontrollierten Ausscheidungen, Koma mit Reflexlosigkeit sowie Atemstillstand und Tod ist dort die Rede. Der in Pforzheim angehaltene Mann befand sich also bereits in der sogenannten „Todeszone“.

Der höchste jemals gemessene Promillewert einer lebenden Person waren 12,3 Promille. Diese wurden bei einem Mann in Polen gemessen, der sich nach einem Trinkgelage auf dem Nachhauseweg befand. Er überlebte.