Bei einer Schlägerei vor einer Pforzheimer Diskothek sind am Sonntagmorgen vier Personen festgenommen worden. (Symbolbild) | Foto: Hora

Polizeibeamter verletzt

Pforzheim: Schlägerei mit zehn Personen vor Diskothek

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Eine Schlägerei vor einer Diskothek auf der Wilferdinger Höhe musste in der Nacht zum Sonntag durch ein Großaufgebot der Polizei beendet werden. Dabei wurden vier Personen festgenommen. Ein Polizeibeamter wurde so schwer verletzt, dass er seinen Dienst nicht mehr fortsetzen konnte.

Am Sonntagmorgen ging kurz nach 3.30 Uhr ein Notruf bei der Polizei ein, wonach vor der Diskothek in der Mannheimer Straße in Pforzheim eine Schlägerei mit etwa zehn beteiligten Personen im Gange sei. Dabei soll eine Person mittels Fußtritt ins Gesicht getreten worden sein, wie die Polizei in einer Pressemitteilung vermeldet. Wie die Beamten am Einsatzort feststellten, hatte sich die Schlägerei auf das angrenzende Parkdeck und den dortigen Parkplatz verlagert.

Aggressive Menschenmenge beleidigt Polizeibeamten

Hier trennten die Polizisten zunächst zwei Streithähne, die gegenseitig aufeinander einschlugen. Ein beteiligter 19-Jähriger versuchte dabei, die Polizeibeamten anzugreifen. Er und sein 34-jähriger Kontrahent wurden nach Angaben der Polizei zu Boden gebracht und dort fixiert. Weitere Personen, die das Geschehen beobachteten, hätten sich aggressiv verhalten und die Polizeibeamten immer wieder beleidigt. Erst nachdem weitere Kräfte der umliegenden Polizeireviere vor Ort eintrafen, habe die Situation beruhigt werden können, so die Polizei.

Polizeibeamter an Knie und Ellenbogen verletzt

Bei der Festnahme eines 17-Jährigen und eines 36 Jahre alten Mannes wurde ein Beamter durch den Widerstand der Männer so am Knie und Ellenbogen verletzt, dass er seinen Dienst nicht mehr fortsetzen konnte. Die vier Männer wurden auf das Polizeirevier Pforzheim-Nord gebracht. Den anderen beteiligten Personen wurden Platzverweise ausgesprochen. Insgesamt waren bei dem Einsatz 22 Streifenwagen im Einsatz. Gegen die Männer wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

ots/BNN