Inhorgenta Munich
GEDIEGEN UND EDEL: Die Inhorgenta Munich ist eine der wichtigsten Fachmessen für Uhren und Schmuck. Die Goldstadt Pforzheim ist dort in diesem Jahr besonders präsent. | Foto: pm

Fachmesse Inhorgenta Munich

Pforzheims OB Boch kürt in München den Designer des Jahres

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Eine illustre Jury um Boris-Ex Barbara Becker und Model Franziska Knuppe hat den Schmuck-Designer des Jahres ausgewählt. Überreicht wird der prestigeträchtige Inhorgenta-Award „Designer of the Year“ bei einer Gala in München von ihm: Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch.

Quite Quiet, Johannes Hundt und die Goldschmiede Dreier stehen zur Auswahl für den ersten Auftritt, den Peter Boch als Pforzheims Oberbürgermeister am Sonntag bei der Schmuckmesse Inhorgenta in München hat. Es gilt zum zweiten Mal den Inhorgenta-Award für den „Designer of the Year“ zu übergeben. Pforzheim hatte sich mit dem Sponsoring für diese Kategorie bei dem Messe-Preis selbst ein Geschenk gemacht zum Jubiläum 250 Jahre Schmuck und Uhren. Die Stadt nahm dabei die Zukunft und damit auch die geplante Ausstellung Ornamenta im Jahr 2022 in den Blick.

Designer des Jahres: Insgesamt sieben Kategorien

Insgesamt gibt es sieben Kategorien. Zu den Nominierten gehört mit Gellner auch ein Schwergewicht der Region Nordschwarzwald. Der Perlenspezialist aus Wiernsheim tritt mit Fashion Jewelry an und ist neben Pesavento aus Pforzheims Partnerstadt Vicenza und Les Georgettes by Altesse aus Frankreich nominiert. Die Entscheidung darüber, wer am Sonntagabend bei der Gala im Postpalast von
München auf die Bühne gerufen wird, lag bei einer Jury, der Barbara Becker den Promi-Faktor gab. Neben der früheren Ehefrau von Ex-Tennisstar Boris Becker gehört aus Pforzheim Hochschulprofessorin Christine Lüdeke dem Gremium an.

Auch in München: Garmin wird hochpreisig

Außerdem wirkten die Journalistin Patricia Riekel, Anja Heiden von Wempe, der Innenarchitekt und Produktdesigner Markus Hilzinger, das Model Franziska Knuppe sowie der Uhrenexperte Gisbert L. Brunner mit, der vergangenes Jahr im Pforzheimer Schmuckmuseum die Eröffnungsausstellung zum Schmuckjubiläum gestaltete.

Auffällig sind die Namen beim Preis für die Smartwatches – die digitalen Uhren. Dort findet sich neben Montblanc und TAG Heuer auch Garmin, ein Unternehmen, das bislang eher in Zusammenhang mit Geocaching und Sportaktivitäten auftauchte. Das spiegelt die ganze Bandbreite des Geschehens: Der traditionelle Elektronikhersteller (Garmin) wird hochpreisig und ist beim Juwelier zu finden, während die bessere Verfügbarkeit von Modulen dazu führt, dass es Smartwatches bereits ab 200 Euro gibt. Für Guido Grohmann entspricht der Wandel dem, was in den 70er Jahren bei den Quarzuhren passierte.

Konstanz auf höchstem Niveau ist beim Preis für Fine Jewelry gefragt, der vergangenes Jahr an Isabell Fa aus Eisingen ging. Hier sind Hans D. Krieger, Nanis und Niessing in der Endausscheidung. Die Pforzheimer Trauringfabrik August Gerstner (Fotos: PK) kann sich über das Publikumsvoting zum Best Piece of Jewelry freuen. Das Unternehmen aus der Südstadt kam zusammen mit Jaime Moreno und Schmuckwerk in die Endauswahl. Weiter stehen die Firmen Junghans, J. Verhagen und Watchpeople bei den Uhren im Finale sowie beim Einzelhandel Juwelier Hunke, Oeding-Erdel und Juwelier Laufer.

Link: Die offizielle Website der Inhorgenta