Eine bewaffnete Person wurde im Zuge des Polizeieinsatzes nicht aufgefunden. | Foto: IM

Kurzzeitige Sperrung

Polizeieinsatz am Pforzheimer Bahnhof: Person mit Schusswaffe gemeldet

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In der Nacht zum Samstag war der Pforzheimer Hauptbahnhof zeitweise wegen eines großen Polizeieinsatzes gesperrt. Eine Person hatte dem Polizeirevier Nord kurz nach 0 Uhr eine verdächtige Person mit einer Schusswaffe gemeldet. Daraufhin rückte die Polizei mit insgesamt zehn Streifenwagen aus.

Einige Beamten vor Ort trugen spezielle Schutzausrüstung und Maschinenpistolen. Die Person, die den Vorfall gemeldet hatte, wollte eine Person mit einer „Pumpgun“ gesehen haben und konnte diese auch gut beschreiben. Bei der Durchschung des Bahnhofsgeländes und der umliegenden Unterführungen in Dreier-Teams konnte die mutmaßlich bewaffnete Person dennoch nicht angetroffen werden. Auch sonstige verdächtige Wahrnehmungen seien nicht gemacht worden, so die Polizei. Der Polizeieinsatz endete um 0.42 Uhr, da auch keine weiteren Meldungen bezüglich einer bewaffneten Person eingingen. Dass sich im Umkreis des Bahnhofs tatsächlich eine bewaffnete Person aufgehalten hat, bestätigte sich somit nicht.

Auffahrunfall mit hohem Sachschaden im Zuge des Polizeieinsatzes

Aufgrund des Einsatzes wurde der Verkehr auf der B294 vor dem Bahnhof in Fahrtrichtung Luisenplatz kurz angehalten. Augenzeugen berichteten von einem Polizeibeamten, der sich auf die Fahrbahn des dortigen Fußgängerübergangs stellte. Dieser sei mit seiner dunklen Uniform und ohne Warnweste für den Verkehr schwer zu sehen gewesen. Ein Auto habe daher vor dem Polizeibeamten scharf bremsen müssen, woraufhin es zu einem Auffahrunfall mit dem nachfolgenden Fahrzeug gekommen sein soll. Beide Fahrzeuge wurden laut Augenzeugenbericht so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Die Polizei bestätigte den Unfall nicht, schloss aber nicht aus, dass es zu einem solchen gekommen sein könnte.