Symbolbild. | Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Großeinsatz der Polizei

Rangeleien unter 150 Jugendlichen

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Nachhaltige Auswirkungen hatte der Faschingsumzug in Ersingen am Sonntag: 120 bis 150 überwiegend jugendliche, teilweise sehr aggressiv gestimmte Besucher sorgten laut Polizei gegen 18 Uhr für ein Großaufgebot der Ordnungshüter.

Randale nach Ersinger Umzug

Bereits in der Stadtbahn zurück nach Pforzheim,  kam es nach Angaben der Polizei zu verbalen und handgreiflichen Streitereien. Diese setzten sich dann im Pforzheimer Hauptbahnhof fort. Die Polizei sagte, es habe sich um jugendliche Migranten und andere Pforzheimer gehandelt.

Bunt gemischt wie Bevölkerung

„Bunt gemischt, wie die Bevölkerung“, sagte ein Polizeisprecher. Rund 40 Ordnungshüter, die noch verstärkt wurden von Beamten der Bundespolizei, fuhren zum Hauptbahnhof und zur Bahnhofstraße, Ecke Westliche Karl-Friedrich-Straße. Dort war die Situation angespannt, aber abgesehen von einzelnen Pöbeleien  kam zu keinen weiteren Zwischenfällen.

Etwa 40 Polizisten im Einsatz

Die Polizei stellte die Personalien etlicher Jugendlicher fest. Offenbar hat die Präsenz der Beamten dazu geführt, dass die Situation nicht eskalierte, vermutete ein Vertreter der Polizei. Wie es zu den Auseinanderstzungen kam, war am Sonntagabend nicht mehr zu erfahren. „Wir konnten weder Täter noch Opfer ermitteln“, sagte ein Polizeisprecher. Der Einsatz sei ins  Bahnhofsgebäude ausgeweitet worden, um sicherzustellen, dass sich die restlichen Rückkehrer des Faschingsumzugs ruhig verhielten.