Hoch hinaus geht es bald im Sprungpark in Remchingen. | Foto: Euroviva

Trampolinhalle öffnet am 18. November

Remchingen hebt zum großen Sprung ab

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Zum großen Sprung können Sportbegeisterte bald in Remchingen abheben. Die Euroviva GmbH mit Sitz in Achern will am 18. November einen Sprungpark im Ortsteil Singen eröffnen. Derzeit laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, täglich werden neue Komponenten angeliefert. Bereits diesen Samstag will das Unternehmen einen weiteren Sprungpark in Offenburg einweihen. Die Halle in Singen liegt in der Dajasstraße 100, umgeben von einer Adventure-Golf-Anlage, Tennisplätzen und dem Remchinger Jugendtreff. Wenige Meter entfernt sind das Gymnasium Remchingen und ein S-Bahn-Haltepunkt.
Bei KIndern kommt der Trampolin-Spaß besonders gut an. | Foto: Euroviva
Insgesamt stehen laut Euroviva 55 Einzeltrampoline in Remchingen bereit. Das Unternehmen hat bereits gute Erfahrungen mit dem Sprungpark-Geschäft gemacht. Das Loch für den naturgemäß im Sommer wenig einträglichen Eistreff in Waldbronn konnte die Firma erfolgreich stopfen. Mehr als das: Sowohl Euroviva als auch die Gemeinde profitierten von der Zusammenarbeit. Die Pachteinnahmen für die Gemeinde Waldbronn seien sogar mehr als doppelt so hoch wie in den vergangenen Jahren über den Sommer gewesen, wird Bürgermeister Franz Masino auf der Gemeinde-Homepage zitiert.

Gelände mit guter Infrastruktur

Der Standort in Remchingen hingegen ist in privater Hand. Das Gelände und die Halle mit angrenzender Gaststätte gehört laut Euroviva-Geschäftsführerin Alessandra Crisafulli-Mezger Uwe Kiefer und bietet eine gute Infrastruktur. Mitentscheidend sei auch der bereits vorhandene Freizeitcharakter an der Ecke Dajasstraße/Neuwiesenstraße gewesen. „Das hat uns gefallen“, sagt Crisafulli-Mezger im Gespräch mit dem Pforzheimer Kurier. Mit der Gaststätte „Holzwurm“ sei auch eine Zusammenarbeit geplant. Vor und hinter der Halle stünden ausreichend Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Bald zwei Trampolinhallen in der Region?

Dass die Euroviva mit ihrem Sprungpark eventuell Konkurrenz in Pforzheim bekommen könnte, macht der Geschäftsführerin keine Sorgen. Eine Ulmer Firma möchte in der Pforzheimer St.-Maur-Halle einen Trampolin-Parcours errichten. Zwei Trampolinhallen, die nur rund 15 Kilometer voneinander entfernt sind? „Im Moment sprießen diese Hallen aus dem Boden“, räumt Crisafulli-Mezger ein.
Weiche Landung: Beim „Fun-Jumper“ kann man alle möglichen Sprünge ausprobieren. | Foto: Euroviva

Anlage soll Vorzeigehalle werden

Man sei aber schon so lange im Geschäft, „ich bin optimistisch, dass wir uns durchsetzen“. Die Anlage in Remchingen soll eine „schicke Vorzeigehalle“ werden, kündigt Crisafulli-Mezger an. Die Idee: Laufen die Sprungparks gut an, ist ein Franchise-Konzept denkbar. Auf Grundlage von Eurovivas Vorstellungen könnten dann weitere Hallen eröffnet werden. Vor 25 Jahren sind Crisafulli-Mezger und ihr Mann Thomas Mezger in Karlsruhe ins Bungee-Jumping-Geschäft eingestiegen.

Euroviva produziert Trampoline selbst

Die Firma produziert ihre Trampoline und Konstruktionen selbst. In dem Remchinger Trampolinpark können Kunden ab fünf Jahren abheben. Es gibt mehrere Action-Bereiche: Wer Salti, Schrauben und Kunstsprünge trainieren möchte, kann die drei Bahnen des „Fun-Jumper“ nutzen. Wem ein Sprung misslingt, der landet trotzdem weich auf einem Luftkissen, versichert das Unternehmen auf seiner Internet-Seite. Auf dem Bungee-Trampolin können die Gäste über fünf Meter hoch springen.