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Das SEK hat am Freitagmorgen in Pforzheim zwei Brüder festgenommen, die der versuchten Tötung eines 25-Jährigen vor zwei Wochen beschuldigt werden. (Symbolfoto) | Foto: Boris Roessler/dpa

Auf Opfer eingestochen

SEK verhaftet Brüder nach versuchtem Tötungsdelikt in Pforzheim

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Das SEK hat am Freitagmorgen in Pforzheim zwei Brüder verhaftet, die der versuchten Tötung eines 25-Jährigen vor zwei Wochen beschuldigt werden. Sie sollen auf den Mann eingestochen und auf ihn geschossen haben, wie Staatsanwaltschaft und Polizei Pforzheim jetzt mitteilten.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei waren der festgenommene 27-Jährige und sein 19 Jahre alter Bruder am Abend des 4. Juni an der Bushaltestelle „Leipziger Straße“ im Pforzheimer Stadtteil Haidach mit dem späteren Opfer in Streit geraten.

Nach einer verbalen Auseinandersetzung soll der 19-Jährige mit einem Messer mehrfach auf den 25 Jahre alten Mann eingestochen haben.

Sein 27-jähriger Bruder soll mit einer Schusswaffe auf das Opfer geschossen, dieses aber verfehlt haben. Erst nachdem sich ein Zeuge einmischte und dem Opfer Schutz bot, sollen die Brüder von dem 25-Jährigen abgelassen und die Flucht ergriffen haben.

Tatverdächtige Brüder sitzen in unterschiedlichen Gefängnissen

Gegen sie wurden im Laufe der Ermittlungen Haftbefehle beantragt. Nach der Verhaftung an diesem Freitagvormittag wurden die Brüder dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Die Haftbefehle wurden in Vollzug gesetzt. Die Brüder, die laut Polizei von ihrem Schweigerecht Gebrauch machen, wurden in unterschiedliche Gefängnisse gebracht.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Das 25-jährige Opfer hatte bei dem Angriff Schnitt- und Stichverletzungen erlitten. Nach einem vorübergehenden Aufenthalt im Krankenhaus konnte der Mann bereits kurz nach der Tat wieder entlassen werden.

BNN/jus