Andreas Cranen ist Frontmann von "Die Steinsberger". Die Band eröffnet an diesem Freitag musikalisch das Oechsle-Fest. | Foto: pr

Oechsle-Fest in Pforzheim

„Steinsberger“-Frontmann vor Auftritt beim Oechsle-Fest: „Unter die Gürtellinie muss es nicht mehr gehen“

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Zur Eröffnung des Oechsle-Fests an diesem Freitag spielen „Die Steinsberger“. Die Band versteht sich als „Partygaudiprofis“. Im Interview mit bnn.de / Pforzheimer Kurier verrät Frontmann Andreas Cranen, warum die Gruppe ohne Setlist spielt, warum sie auf Mallorca-Hits so weit wie möglich verzichtet – und was er selbst privat hört.

Herr Cranen, haben Sie im Kopf, zum wievielten Mal Sie in Pforzheim auf dem Oechsle-Fest spielen?

Cranen: Ich glaube, es ist das fünfte Jahr. Aber die Eröffnung spielen wir zum ersten Mal.

Für Steinsberger-Neulinge: Auf was muss man sich gefasst machen?

Cranen: Wir machen einfach Stimmung. Wir spielen aktuelle Titel, Oldies, Evergreens, auch ein bisschen Chartsmusik und natürlich deutsche Schlagerhits zum Mitsingen. Das Wichtigste: Wir spielen für unsere Gäste.

Das heißt, Sie reagieren spontan aufs Publikum?

Cranen: Ja, wir spielen ohne Setlist. Wir schauen, ob es ein jüngeres oder älteres Publikum ist und worauf die Leute reagieren. Damit sind wir bisher immer gut gefahren. Ob wir das alles zuhause hören, ist eine andere Frage. Aber wir sind Profis, wir machen das seit 35 Jahren. Nur Mallorca-Hits haben wir zurückgefahren. Wir glauben, dass sich das totlaufen wird. Wir spielen nur noch die Malle-Titel, an denen man gar nicht vorbeikommt. Das passt auch besser zu uns. Wir sind nicht mehr die Jüngsten. Unter die Gürtellinie muss es nicht mehr gehen.

Was hören Sie denn zuhause?

Cranen: Ich bin in den 80ern zuhause und in den 90ern. Pink Floyd, Uriah Heep, Queen. Und ich mag den Rock ’n’ Roll der 60er. Elvis ist mein Ding. Ich mag aber auch deutsche Titel.

Wenn die Saison in Deutschland vorbei ist, geht es für Sie nach Spanien und Frankreich, wo Sie wochenlang auf Oktoberfesten spielen. Wie kann man sich das vorstellen?

Cranen: Das ist ein echtes Highlight für uns. In Spanien sind wir seit 24 Jahren, in Paris seit fünf Jahren. Das ist echt heftig, wie die Leute da mitgehen. In Spanien kommen auch viele Deutsche. Aber in Paris kommen die Leute aus der Gegend. Und das 2 000-Mann-Zelt wird zur Konzerthalle. Das haben Sie in Deutschland nicht überall.

ron