Polizei und Staatsanwaltschaft haben am Donnerstag weitere Informationen um die mysteriöse "Attacke" in der Pforzheimer Holzgartenstraße am Mittwochnachmittag preisgegeben. | Foto: Ehmann

Rätselhafter Vorfall

War die Bluttat in Pforzheim gar keine Attacke?

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Polizei und Staatsanwaltschaft haben am Donnerstag weitere Informationen um die mysteriöse „Attacke“ in der Pforzheimer Holzgartenstraße am Mittwochnachmittag preisgegeben. Der Angriff könnte sich am Ende möglicherweise als etwas ganz anderes herausstellen. 

Die Nachricht sorgte am Mittwoch für einige Aufregung: In einem Imbiss in der Holzgartenstraße in Pforzheim war gegen 14 Uhr ein lebensgefährlich verletzter Mann entdeckt worden – augenscheinlich Opfer eines Angriffs.

Nachdem sich die Beamten am Mittwoch noch in eisernes Schweigen rund um den Vorfall und die Hintergründe hüllten, haben Polizei und Staatsanwaltschaft nun weitere Informationen veröffentlicht: Erst am Donnerstag sei der Mann ansprechbar gewesen, heißt es – bis dahin waren sowohl die Identität des Verletzten wie auch die Hintergründe des Vorfalls unklar.

Kein Angriff?

Der Mann gab am Donnerstag auch an, nicht angegriffen worden zu sein. Stattdessen habe er sich selbst verletzt – ob dies aber absichtlich oder versehentlich geschehen ist, ist noch unklar. Da die Polizei direkt am Mittwoch ein Kapitalverbrechen noch nicht ausschließen konnten, leitete sie eine Fahndung ein – die bisher ohne Ergebnis blieb. Die Ermittlungen dauern an, melden Polizei und Staatsanwaltschaft.

BNN/ots