Bestens gelaunt: Johanna Hänfling nahm die Umzugsfahne der GroKaGe für die Rechtsanwaltskanzlei Schmidt-Schmiedebach, Rauch & Partner entgegen. | Foto: Collet

Fahne der GroKaGe Rastatt

Anerkennung für Justitia

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Geldbeutel weg, Führerschein entzogen oder im närrischen Trubel falsch geparkt: Da kann die Hilfe von Justitia für manch einen Fastnachtsfreund absolut willkommen sein. Genau deshalb hat die Rechtsanwaltskanzlei Schmidt-Schmiedebach, Rauch & Partner am Sonntag beim Empfang der Großen Karnevals-Gesellschaft (GroKaGe) im Rastatter Rathaus die begehrte Umzugsfahne erhalten.

Fahne geht an Anwaltskanzlei

Rechtsanwältin Johanna Hänfling nahm die Flagge stellvertretend in Empfang und versprach, sie „auf dem schönsten Balkon am Marktplatz“ wehen zu lassen. Und: Im Blick auf das Rathaus riet sie dem zum normalen Bürger degradierten Hans Jürgen Pütsch, dann „vom zweitschönsten Balkon herüberzuwinken“.
Hänfling gestand freilich angesichts der Baustellenflut in der Stadt auch ihre Ängste: „Wir haben gebetet, den richtigen Umzugsweg zu finden“.

Empfang im Rathaus

Jochen Fuchs, Chef des Umzugskomitees, betonte bei dem Empfang dass es bei immer schwieriger werdender Rahmenbedingungen nicht selbstverständlich sei, so eine Großveranstaltung zu organisieren. Die Narrenparade verglich er mit einem Pokerspiel: „Erst kurz vor der Zusammenstellung weiß man, was man auf der Hand hat.“

Imposante Jubiläumstorte

Wie gut es tut, einmal im Jahr närrisch sein zu dürfen, unterstrich Schirmherr Pütsch im Rathausfoyer. Ausdrücklich lobte er die „tolle, Idee, die besten Umzugsteilnehmer zu prämieren“. Guggemusik, und launige Schunkelrunden garnierten den Empfang für die Fastnachter. Zur Feier ihres elf mal elfjährigen Jubiläums erhielt die GroKaGe im Übrigen noch ein besonderes Präsent: Stadtpfarrer Ralf Dickerhof kredenzte in der Narrenmesse eine imposante Jubiläumstorte.