Da in den romanischen Ländern die blanke Waffe obligatorisch zum Erscheinungsbild des Edelmannes gehörte, war dieser stets in der Lage, eine „Ehr-Verletzung“ auf der Stelle zu rächen. Die Geschichte dieses Ehrenkodex beleuchtet die Sonderausstellung „Das Duell – Zweikampf um die Ehre“ noch bis 19. Februar 2017 im Wehrgeschichtlichen Museum in Rastatt. | Foto: WGM

In Rastatt

Ausstellung „Das Duell“ verlängert

Die Sonderausstellung „Das Duell – Zweikampf um die Ehre“ im Wehrgeschichtlichen Museum Rastatt (WGM) findet großen Anklang. Aufgrund des Besucherinteresses wurde die Schau jetzt verlängert. Warum bis ins 20. Jahrhundert hinein zahlreiche Männer bei Zweikämpfen um die Ehre ihr Leben lassen mussten, kann man dort nun bis zum 19. Februar 2017 erfahren.

Das Duell vom 17. Jahrhundert bis 1945

In der ungewöhnlichen Schau bietet das Wehrgeschichtliche Museum Einblicke in die wechselvolle Geschichte des Duellwesens vom 17. Jahrhundert bis in die Zeit des Zweiten Weltkrieges. Zusammen mit anschaulichem Text- und Bildmaterial werden Waffen gezeigt, die man in den ritualisierten Zweikämpfen verwendete. Neben den Degen, die man bis weit ins 18. Jahrhundert hinein bevorzugte, sind vor allem die populärsten Duellwaffen – Pistolen – zu sehen.

Das WGM befindet sich im Rastatter Schloss (Herrenstraße 18). Es ist dienstags bis sonntags und an Feiertagen von 10 bis 16.30 Uhr geöffnet. Am 24., 25. und 31. Dezember bleibt das Museum allerdings geschlossen. Am Neujahrstag ist es ab 13 Uhr geöffnet.

Einen ausführlichen Bericht über das Duellwesen und die Rastatter Ausstellung finden Sie hier.