Ihren Weg zu den traditionellen Hütten auf dem Rastatter Marktplatz haben am Montag gleich zu Beginn zahlreiche Besucher gefunden. Denn dort wurde am Abend offiziell der Weihnachtsmarkt eröffnet. | Foto: Collet

Adventszeit naht

Die Weihnachtsmärkte in Bruchsal, Rastatt und Pforzheim sind eröffnet

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Wenn es in den Innenstädten nach Glühwein und gebrannten Mandeln duftet, ist Weihnachtsmarkt-Zeit. Am Montagabend wurden in Bruchsal, Rastatt und in Pforzheim die Weihnachtsmärkte eröffnet. Gleich zu Beginn zog es zahlreiche Besucher in die festlich geschmückten Innenstädte.

Die Adventszeit hat in Rastatt offiziell begonnen, daran lässt die festliche Beleuchtung aus Sternen und Lichterketten in der Innenstadt keinen Zweifel. Bürgermeister Arne Pfirrmann eröffnete am Montagabend den Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus.

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In Rastatt leuchtet der Marktplatz auf

Täglich können Besucher bis zum 23. Dezember zwischen den Holzhütten auf dem Marktplatz flanieren. Auf der Bühne sowie in der Aktionshütte erwarten sie zudem jede Menge Programm mit musikalischen Gästen und Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden. „Der Weihnachtsmarkt ist eine Gelegenheit, zusammenzukommen“, sagt Pfirrmann.

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Noch vor der offiziellen Eröffnung am Abend waren bereits viele Menschen gekommen, um die vorweihnachtliche Zeit bei Glühwein und traditionellen Leckereien einzuläuten.

Dambedeis und Schlager in Pforzheim

Auch in der Pforzheimer Innenstadt weihnachtet es. Glitzernde Buden, leuchtende Dekoration und dazu der unverwechselbare Duft: Am Montag wurden die Pforzheimer Märkte mit der traditionellen Verteilung von Dambedeis an Kinder offiziell eröffnet.

Bereits zum 48. Mal erleuchtet der Goldene Weihnachtsmarkt die Pforzheimer Innenstadt ab Montag, 25. November, bis Sonntag, 22. Dezember. | Foto: str

Neben dem klassischen Goldenen Weihnachtsmarkt, der zum 48. in der Fußgängerzone und auf dem Marktplatz stattfindet, lockt im Blumenhof der Mittelaltermarkt mit seinen historischen Ständen. Erster Bürgermeister Dirk Büscher eröffnete die Pforzheimer Weihnachtsfestzeit und stellte fest: „In Pforzheim geht was“.

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Verteilaktion: Stadtrat, Moderator und Schlagersänger Jörg Augenstein sowie Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch und Erster Bürgermeister Dirk Büscher (von links) verteilen die traditionellen Dambedeis zur Weihnachtsmarkteröffnung in Pforzheim. | Foto: str

Moderiert wurde die Veranstaltung von CDU-Stadtrat und Schlagersänger Jörg Augenstein, der die Gelegenheit nutzte, um sein neues Weihnachtslied zu präsentieren. Im Anschluss verteilten OB Peter Boch, Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn sowie zahlreich anwesende Gemeinderäte die Hefemänner an die wartenden Kinder.

Stimmungsvolle Eröffnung auch in Bruchsal

Zwischen zwei Angeboten für Kinder erstreckt sich der Bruchsaler Weihnachtsmarkt: Vom bodenständigen, überdachten Karussell „Circus-Welt“ auf dem Kübelmarkt grüßt ein Schneemann. Micky Maus überwacht das Fahrgeschäft „Baby-Flug“ auf dem Oppenheimer-Platz. Und mittendrin die Glühwein-Pyramide mit den Drei Königen, der Heiliger Familie, Hirten und Engeln auf drei Etagen.

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Drumherum stellte sich bei der Eröffnung des Weihnachtsmarktes gleich eine lockere gesellige Stimmung an den vielen Stehtischen und den überwiegenden Verpflegungsständen ein.

Der Posaunenchor Heidelsheim unter Dietrich Krüger sorgte für die musikalische Eröffnung des Bruchsaler Weihnachtsmarkts. Dessen Bühne wird täglich bespielt: Am Mittwochabend mit Singen für einen guten Zweck, am Donnerstag mit französischen Liedern. | Foto: Heintzen

Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick holte bei ihrer Eröffnung unter anderem Ingrid Alt auf die Bühne. Die Ausstellerin ist seit 49 Jahren mit dem Markt verbunden. Täglich zwischen 12 und 20 Uhr, an Freitagen und Samstagen bis 21 Uhr, warten 26 Buden auf Kunden.

Drei Häuschen überlässt die Stadt Organisationen für wohltätige Verkaufsaktionen. Auf der Bühne haben tagsüber unter anderem Kindergärten einen Auftritt.

Außerdem gibt es ab Mittwoch ein abendliches Musikprogramm. Ergänzt wird der Markt neu durch einen riesigen, beleuchteten Sessel vor dem Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz. Dieser besetzbare Thron erwies sich rasch als attraktiver Fototreffpunkt.