„Die Schäfer“ sind neben den „Feldbergern“ und „Liane & Reiner Kirsten“ mit von der Partie in Rastatt und laden das Publikum in der Badner Halle zum Mitsingen ein. | Foto: pr

„Klingende Bergweihnacht“

Fasziniert vom Zauber um das Weihnachtsfest

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Was gibt es in der Vorweihnachtszeit Schöneres, als sich mit den bekanntesten und beliebtesten Hits auf die Feiertage einzustimmen? Das finden auch die Schlagerstars „Die Feldberger“, „Die Schäfer“ und „Liane & Reiner Kirsten“, die um ihren Moderator Hansy Vogt mit der „Klingenden Bergweihnacht“ am Nikolaustag – Donnerstag, 6. Dezember, in der Badner Halle in Rastatt gastieren. BNN-Mitarbeiterin Meike Paul sprach nun mit den Künstlern über Heimatgefühle, geliebte Traditionen und Hansy Vogts Paraderolle „Frau Wäber“.

Weihnachten im Schwarzwald – was macht das für die Feldberger so besonders?

Lothar Böhler: Na, das ist unsere Heimat. Es ist einfach ein ganz besonderes Gefühl, wenn man, nachdem man das ganze Jahr unglaublich viel unterwegs war, an Weihnachten nach Hause kommen kann und das Fest mit der Familie genießen darf.

Heimat hat also einen ganz großen Stellenwert?

Lothar Böhler: Klar. Wie für fast jeden Menschen ist sie auch für uns etwas ganz besonderes. An Weihnachten kommen einfach alle zusammen, natürlich die Familie, aber auch in der Kirche trifft man viele Freunde und Bekannte, denen man sehr selten begegnet. Das sind einzigartige Momente auf die man sich jedes Jahr auf’s Neue freut.

Herr Vogt, Sie singen nicht nur in der Feldberger-Formation. Sie werden auch durch den Abend führen. Wie moderiert man eine Weihnachtsshow? Wie bereitet man sich vor? Mit Glühwein und Lebkuchen vielleicht …

Hansy Vogt: (lacht) Gerne gehe ich vor den Konzerten auf die ortsansässigen Weihnachtsmärkte, um mich bei den Leuten vor Ort zu informieren, was ihnen gerade auf der Seele brennt. Ich verbinde nämlich gerne tagesaktuelle Themen und Nachrichten und lerne natürlich die Biografien und aktuellen Erfolge der Künstler.

Und was ergaben Ihre Recherchen? Gibt es ein ultimative Weihnachtslied?

Hansy Vogt: Es gibt natürlich sehr viele besondere und einzigartige Lieder zur Weihnachtszeit. Das aus unserer Sicht emotionalste, welches auch die Menschen auf der ganzen Welt verbindet, ist sicher „Stille Nacht“.

Moderiert wird der Abend von Hansy Vogt. | Foto: Manfred Esser

Die Schäfer zelebrieren sicher auch ihre eigenen Hits, oder? „Am heiligen Abend“, „Auf dem Weihnachtsmarkt“, „Kommt ihr Hirten“. Werden Sie diese Lieder auch mit nach Rastatt bringen?

Uwe Erhardt: Klar, „Am Heiligen Abend“ steht natürlich auf dem Programm. Außerdem werden wir Lieder wie „Weihnachten nur mit Dir“ mitbringen und natürlich gemeinsam mit unseren Kollegen generell die bekanntesten Songs zur Weihnachtszeit singen. Da darf das Publikum dann gerne mit einstimmen.

Aber nach dem Konzert ist dann für alle Familienzeit, oder?

Lothar Bähler: Wir sind seit vielen Jahren das ganze Jahr, und speziell in der Vorweihnachtszeit, viel unterwegs. Wir spielen teilweise im Dezember 30 Konzerte. Da sind wir dann immer froh, wenn wir das heilige Fest mit unseren Liebsten zu Hause feiern dürfen. Da gibt es dann wirklich nur „Familie pur“.

Uwe Erhardt: Auch unser Ziel ist es, Weihnachten friedlich zu feiern. Ist der vorweihnachtliche Stress erst einmal vorbei, freuen wir uns auf dieses gemeinsame Fest und versuchen es im Kreise der Familie zu begehen.

Gibt es denn einen Weihnachtsbrauch, den Sie ganz besonders schätzen?

Hansy Vogt: Das ist nach wie vor die Messe. Danach gibt es die Weihnachtsgans.

Uwe Erhardt: Da können wir uns gar nicht festlegen. Faszinierend finden wir aber den Zauber, der jedes Jahr vorhanden ist, wenn Menschen das Fest feiern und am Leben halten. Denn Tradition versteht sich nicht von selbst und kann auch nicht beliebig geschaffen werden. Darum ist es für uns wichtig, sie durchs gemeinsame Feiern zu erhalten und fortzuführen.

Weihnachten unter Palmen zu verbringen kommt erst einmal nicht infrage?

Lothar Böhler: Nein, wir lieben es zu Hause bei uns im Schwarzwald zu sein. Am schönsten ist es, wenn dann noch Schnee liegt. Zu den Palmen fliegen wir dann lieber zu einer anderen Jahreszeit.

Und haben Sie in diesem Jahr einen Weihnachtswunsch?

Hansy Vogt: Ich wünsche mir wie in jedem Jahr für meine Familie nur das Allerbeste – in Verbindung natürlich mit viel Gesundheit.

Ach, zu der Familie zählt aber doch auch irgendwie Ihre Rolle „Frau Wäber“. Wird die in Rastatt bei der „Klingenden Bergweihnacht“ am 6. Dezember auch zu Besuch sein?

Hansy Vogt: (lacht) Nein, im Weihnachtsprogramm nicht. Aber bestimmt irgendwann mal wieder unterm Jahr!