Die Feuerwehr Rastatt ist mit mehreren Abteilungen im Einsatz.
Feuer in Rastatt: eine Lagerhalle brennt. | Foto: Freiwillige Feuerwehr Rastatt

Hoher Sachschaden

Lagerhalle in Rastatt brennt aus

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Am frühen Freitagmorgen ist in einer Lagerhalle im Industriegebiet „im Steingerüst“ in Rastatt ein Feuer ausgebrochen. Um 8.48 Uhr meldete die Polizei Offenburg schließlich, dass das Feuer gelöscht ist und die Feuerwehr mit den Aufräumarbeiten beginnt. Menschen wurden bei dem Brand nicht verletzt.

Das Feuer brach kurz vor 6 Uhr am Morgen aus. Die Feuerwehr Rastatt war mit 61 Einsatzkräften und zehn Fahrzeugen vor Ort im Einsatz. Die Lagerhalle brannte komplett aus, heißt es von der Polizei.

Die aktuelle Wetterlage sorgte dabei zeitweise für eine starke Rauchentwicklung – die Rauchsäule über der Lagerhalle war weit zu sehen. Anwohner wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Während des Feuers wurden auch Verkehrswarnungen herausgegeben, da der Rauch auf den Straßen für Sichtbehinderungen sorgte.

Mehrere hundertausend Euro Schaden

Die Ursache des Brandes ist noch nicht geklärt. Allerdings meldet die Polizei, dass möglicherweise ein Mann vor dem Ausbruch des Feuers im Gebäude mit einer Gaskartusche hantiert habe – ob dies etwas mit dem Brand zu tun hat, wird untersucht. Die Polizei prüft derzeit außerdem noch, ob ein angrenzendes Wohnhaus durch das Feuer oder die Löscharbeiten beschädigt worden ist. Der bei dem Feuer entstandene Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt.

Schule musste Unterricht verlegen

Betroffen war auch die private Heinz-von-Förster-Schule. Wegen der Löscharbeiten konnten am Standort Im Steingerüst kein Unterricht abgehalten werden, wie Sabine Streif, Regionalleiterin der zur Ohlebusch-Gruppe gehörenden Schule, gegenüber bnn.de bestätigt. Derzeit werden an dem sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum 33 Schüler der Stufen 1 bis 9 unterricht. Ein kleiner Teil der Kinder habe nach Rücksprache mit den Eltern nach Hause entlassen werden können. „Alle anderen haben wir mit Schultaxis an den Standort in der Prinz-Eugen-Straße gebracht“, so Streif. Hier sei dann Ersatzunterricht gegeben worden. „Natürlich war unser Schulalltag betroffen, aber das war keine riesige Evakuation. Wir gehen davon aus, dass am Montag wieder alles ganz normal läuft.“