Nach einem tragischen Badeunfall am Dienstagnachmittag im Forbacher Schwimmbad schwebt ein vierjähriges Mädchen nun in Lebensgefahr. (Symbolbild) | Foto: © Montana-Badezentrum

Unfall in Schwimmbad

Forbach: Vierjährige schwebt nach Badeunfall in Lebensgefahr

Anzeige

Nach einem Badeunfall am Dienstagnachmittag im Forbacher Schwimmbad „Montana“ ist ein vierjähriges Mädchen vom Rettungsdienst in die Kinderklinik nach Baden-Baden gebracht worden.

Das Mädchen sei ansprechbar gewesen, als es in die Klinik gebracht wurde, sagte die Forbacher Hauptamtsleiterin Margit Karcher am Mittwoch auf BNN-Nachfrage. Die Polizei hatte in ihrer Mitteilung am Mittwochmorgen noch von „Lebensgefahr“ gesprochen.

Neben dem Rettungsdienst war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz: Er hatte den alarmierten Notarzt schnellstmöglich zum „Montana“ geflogen.

Mädchen ging alleine ins Wasser

Das Mädchen hatte sich nach bisherigen Erkenntnissen laut Polizeimitteilung unbemerkt aus dem Sichtbereich von Familienangehörigen entfernt und war eigenständig ins Wasser gegangen. Als die Mutter das Verschwinden ihrer Tochter bemerkte, machte sie sich sofort auf die Suche und sah ihr Kind kurz nach 15.30 Uhr regungslos im Becken treiben. Ein Zeuge und der Bademeister zogen die Vierjährige aus dem Wasser und begannen bis zum Eintreffen des Notarztes mit Reanimierungsmaßnahmen, so die Polizei.

„Es handelte sich um das Nichtschwimmerbecken“, sagte Karcher gegenüber bnn.de; die Wasserhöhe dort beträgt etwa 50 bis 60 Zentimeter. Am Dienstag sei das Bad bei sehr schönem Wetter recht gut besucht gewesen. „Es gibt generell sehr strenge Vorgaben bei der Bäderaufsicht. Alle Vorgaben wurden eingehalten“, betonte Karcher. Zwei Aufsichtskräfte seien im Dienst gewesen. Die betroffene Familie komme nicht aus Forbach, so die Hauptamtsleiterin auf Nachfrage. Bürgermeisterin Katrin Buhrke und die Hauptamtsleiterin waren nach dem Unfall vor Ort.