Am Sandstein nagt der Zahn der Zeit: Die Franzbrücke muss saniert werden. Die Arbeiten starten aber erst, wenn der Um- und Neubau auf dem benachbarten Gelände der Brauerei Franz erledigt sind. Dann wird auch die Kreuzung neu gestaltet.
Am Sandstein nagt der Zahn der Zeit: Die Franzbrücke muss saniert werden. Die Arbeiten starten aber erst, wenn der Um- und Neubau auf dem benachbarten Gelände der Brauerei Franz erledigt sind. Dann wird auch die Kreuzung neu gestaltet. | Foto: Vetter

Haushalt 2019 in Rastatt

Die Franzbrücke muss noch ein bisschen warten

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Für viele aufgeschobene Straßensanierungen nimmt die Stadt nun einen neuen Anlauf. So soll es in diesem Jahr etwa losgehen in der maroden Gartenstraße und im Berliner Ring zwischen B3 und Danziger Straße. Das Aufgabenbuch, das in der Sitzung des Finanzausschusses präsentiert wurde, ist prall gefüllt.

Der Umbau der Kreuzung an der Franzbrücke hingegen wird nochmals in die Warteschleife geschickt: Damit soll es erst in den nächsten Jahren losgehen, wenn auch die Brücke saniert wird und die Arbeiten auf dem Areal der Brauerei Franz abgeschlossen sind, erklärte Jürgen Deck vom städtischen Tiefbau.

Neuer Geh- und Radweg

Abgeschlossen sollen die Arbeiten – etwas verspätet – im Leopoldring zwischen Kehler und Ottersdorfer Straße werden. Die Oberwaldstraße bekommt nun in ihrem letzten Abschnitt zwischen Buchenweg und Plittersorfer Straße einen Radweg. Schließlich wird in der Alten Bahnhofstraße ein Geh- und Radweg in Richtung Rauentaler Straße gebaut.

Vorbereitungen starten

Die ersten Schritte zur Neugestaltung des Postplatzes sollen starten, der eigentliche Umbau folgt in den beiden nächsten Jahren. Vorbereitet werden auch die Kreuzungen entlang der Oberwaldstraße – also mit der Ottersdorfer Straße und der B3/L75 –, die für die Erweiterung des Daimler-Werks mehr Verkehr abwickeln müssen. Die Sanierungen der Hauptstraße in Rauental und der Dorfstraße in Wintersdorf werden ebenfalls vorbereitet, der eigentliche Bau folgt in den nächsten drei Jahren.

Kombibad muss erschlossen werden

Ähnliches gilt für die Sanierung des Philosophenwegs und die damit verbundene Erschließung des noch zu bauenden Kombibads am Schwalbenrain. Die Schlossstraße wird erst in den nächsten Jahren saniert, da die Stadtwerke hier erst noch neue Leitungen planen müssen.

Franzbrücke zieht andere Projekte mit

Neu gebaut wird eine Brücke über den Kanal zum Neubaugebiet Joffre. Die Brücke der Karlstraße beim Arbeitsamt wird saniert, wenn die Franzbrücke an der Reihe ist – da die Strecke dann ohnehin gesperrt sein wird. Vorbereitet wird der Bau des Radwegs über die zu bauende Bahnbrücke beim Friedhof Niederbühl, gebaut wird hier voraussichtlich im Jahr 2021. Die Sanierung der Schließbrücke wird indes vorbereitet.

Weiterhin für Autos gesperrt halten.

SPD-Fraktionschef Joachim Fischer sprach sich dafür aus, dass die Schließbrücke weiterhin für Autos gesperrt sein solle. Bürgermeister Arne Pfirrmann bestätigte, dass diese auch nach der Sanierung eine reine Fußgänger- und Fahrradbrücke bleiben werde. Unklar ist noch, ob man das Bauwerk nur sanieren wird – oder ob man einen neuen Steg baut, der dann schmaler sein würde. Mit dieser Lösung könnte man allerdings keine Tische und Stühle für das Restaurant Schützen mehr aufstellen.

Liste ist lang

Eingeplant sind außerdem die Erschließung des Neubaugebiets Krautstücker in Wintersdorf und des Gewerbegebiets Rotacker in der Rastatter Industrie. Bei der Niederbühler Hebelstraße wird eine Stichstraße gebaut. Umgerüstet mit energiesparender Technik werden zahlreiche Laternen in der Stadt und ihren Ortsteilen. Wie in den Vorjahren werden die Bushaltestellen sukzessive barrierefrei ausgebaut.