Gleich mehrere besorgte Spaziergänger in Iffezheim haben bei der Polizei am Donnerstagmittag einen eingefrorenen Trauerschwan auf einem See gemeldet. Die Beamten rückten an, um dem Tier zu helfen - und stellten fest, dass ihre Hilfe gar nicht nötig war... | Foto: Hora

Polizeieinsatz in Iffezheim

Auf den Schwan gekommen

Anzeige

Gleich mehrere besorgte Spaziergänger in Iffezheim haben bei der Polizei am Donnerstagmittag einen eingefrorenen Trauerschwan auf einem See gemeldet. Die Beamten rückten an, um dem Tier zu helfen – und stellten fest, dass ihre Hilfe gar nicht nötig war…

Ein Polizeisprecher bezeichnet es humorvoll als „nicht alltägliche Meldung“: DIe Beamten des Polizeipostens rückten am Donnerstagmittag aus, um einen angeblich eingefrorenen Trauerschwan zu retten. Mehrere Spaziergänger hatten das Tier in einem See bei der Kiesgrube unweit der Badener Straße gemeldet. Die Polizisten entdeckten den Schwan vor Ort auch, der „regungslos und mit erhobenem Haupt“ in dem zugefrorenen See saß.

Tier aus Plastik

Die Beamten versuchten erfolglos, dem starren Gesellen ein Lebenszeichen abzuringen. Der Grund wurde dann schnell klar: Der eingefrorene Trauerschwan war kein Tier aus Fleisch und Federn, sondern eine Attrappe aus Plastik. Wie der Plastikschwan auf den See gekommen war, konnte nicht geklärt werden, heißt es von der Polizei.

(ots/bnn)