Den ersten Treffer der deutschen Bürgermeisternationalmannschaft in Russland erzielte Dietmar Späth. | Foto: pr

Bürgermeister Späth mit Tor

Nationalmannschaft der Bürgermeister landet auf Platz vier

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Die letzten beiden Tage der Russland-Reise der deutschen Bürgermeister-Nationalmannschaft wurden von den deutschen Bürgermeistern in der Hauptsache sportlich verbracht.

Vor der Begegnung im Stadion stand aber eine Besichtigung des Sozialprojektes „Stratilat“ in Pereslawl-Salleski an. Dort wurde auf ehrenamtlicher Basis eine Hilfe für behinderte Kinder aufgebaut. In angemieteten Räumlichkeiten werden die Kinder dabei betreut und gefördert. Die Kinder hatten auch ein kleines Schauspiel für die deutsche Delegation vorbreitet. Es waren sehr bewegende Momente, die Freude über den Besuch war den Kindern anzumerken. Für dieses Projekt hatten die Bürgermeister Spenden aus den Gemeinden gesammelt und konnten eine Unterstützung von 10 000 Euro überreichen.

Dietmar Späth mit historischem Tor

Danach folgte die erste sportliche Begegnung zwischen den deutschen und russischen Bürgermeistern. Nach engagiertem und hart umkämpftem Spiel behielten die Gastgeber aus Russland mit 3:2 die Oberhand. Russland setzte zu Spielbeginn die Akzente und ging verdient in Führung. Dann traf Dietmar Späth zum 1:1 Ausgleich – ein Tor das Geschichte schreibt: Es war das erste deutsche Tor eines Bürgermeisterteams in Russland.

Letztlich Rang vier

Nach dem 1:1 stürmten die Deutschen weiter, ließen sich allerdings etwas unglücklich zweimal auskontern. Letztendlich gelang nur noch der 2:3-Anschlusstreffen durch Detlev Wellbrock (Loxstedt). Am nächsten Tag stand ein Blitz-Turnier mit sechs Mannschaften in zwei Gruppen auf dem Programm: Neben der deutschen und russischen Bürgermeisterauswahl, einem Team der deutschen Botschaft, von Mercedes Russland, der Region Moskaus sowie des Russischen Städtetages. Das deutsche Bürgermeisterteam als an Jahren älteste Mannschaft erreichte mit einem 3:0- und einem 2:0-Erfolg den Gruppensieg. Im Halbfinale gegen die auch mit noch aktiven Profis bestückte Regionalauswahl, gelang immerhin ein 2:2, ehe das Elfmeterschießen mit 2:4 verloren wurde. Im Spiel um Platz drei dann war das deutsche Team kräftemäßig an der Grenze und man verlor recht unglücklich gegen das mit neuen Kräften bestückte Russland-Team knapp mit 0:1. Die Russland-Reise wurde dann mit einem gemeinsamen geselligen Abend und dem russisch-deutschen Austausch abgeschlossen.

Nächster Stop Alpencup

Nun steht für die Mannschaft der deutschen Bürgermeister in diesem Jahr noch der traditionelle Alpencup 2018 im September in Italien auf dem Programm.

(bnn)