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Die Gutachter im Verfahren rund um den Einsturz des Rastatter Bahntunnels haben noch Fragen. Aus diesem Grund wird die bauausführende Arbeitsgemeinschaft Tunnel Rastatt gemeinsam mit der Deutschen Bahn ab Montag zwei Gruben ausheben. | Foto: Uli Deck

Rastatt

Neue Untersuchungen zur Tunnel-Havarie

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Die Gutachter im Verfahren rund um den Einsturz des Rastatter Bahntunnels haben noch Fragen. Insbesondere den Untergrund im Bereich des im August 2017 eingebrochenen Tunnelbauwerks will man ein weiteres Mal untersuchen lassen.

Aus diesem Grund wird die bauausführende Arbeitsgemeinschaft Tunnel Rastatt gemeinsam mit der Deutschen Bahn ab Montag zwei Gruben ausheben. Gegraben wird nach Angaben der Bahn dort, wo sich vor Beginn der Bauarbeiten die Niederbühler Fußgängerunterführung befand. Die Gutachter versprechen sich durch die Untersuchung der Beschaffenheit Rückschlüsse auf die Ursache der Havarie. Die Bauarbeiten werden wohl drei Wochen andauern. Bislang wurden bereits über 60 Bohrungen zur Untersuchung des Schadens niedergebracht.

Hier das BNN-Dossier zur Rheintalsperrung.