Abseits des Spielfelds will sich Janis Hanek künftig ein zweites Standbein aufbauen, wie er beim Gespräch auf dem Rastatter Weihnachtsmarkt verrät. | Foto: Trefzer

KSC-Profi im Gespräch

Tägliches Training formt Haneks Karriere

Anzeige

Von Madlen Trefzer

Trotz regnerischen Wetters versammeln sich KSC-Fans auf dem Rastatter Weihnachtsmarkt, um Fußballprofi Janis Hanek zu begegnen. In einem Gespräch mit Markus Lang beantwortet der 19-Jährige zahlreiche Fragen. Doch besonders freut er sich darauf, Weihnachten in seiner Heimat mit seiner Familie zu feiern.

Fußballprofi will studieren

Hanek selbst kommt aus Rastatt und spielt Fußball seit er denken kann. „Mein Alltag besteht aus täglichem Training. Ein Mal die Woche wird sogar morgens und abends trainiert. Ansonsten verbringe ich die Zeit im Kraftraum“, erzählt Hanek. Ziele außerhalb seiner Fußballkarriere verfolge er derzeit nicht. In seinem ersten Profijahr konzentriere er sich ausschließlich auf den Sport, sagt der Mittelfeldspieler. „Allerdings braucht man immer ein zweites Standbein. Daher plane ich nächstes Jahr mit einem Studium oder einem Fernstudium anzufangen“, erklärt er.

Toni Kroos als Vorbild

Vor seinen Spielen hält sich Hanek an Rituale: „Ich ziehe als erstes immer meine linke Socke an“, gesteht der junge Profi. Des Weiteren offenbart Hanek bei dem Gespräch, bereits seit Kindestagen FC Bayern-Fan zu sein. Sein größtes Vorbild im Fußball sei allerdings Toni Kroos von Real Madrid.

Traum von der Bundesliga

Eine Antwort ruft bei Haneks Fans Jubel hervor: „Mein größter Traum ist es, irgendwann für die Bundesliga zu spielen.“ Dabei hofft er, im weiteren Verlauf seiner Karriere noch viele weitere Erfolge feiern zu können. Einen Triumph erzielte er bereits – im Videospiel „FIFA“, als er gegen sich selbst antrat und gewann. „Ein Tor habe ich sogar geschossen“, erinnert sich Hanek schmunzelnd. Dem Thema Videobeweis steht er wiederum relativ neutral gegenüber. „Diese Idee ist grundsätzlich gut“, betont der Fußballer. „Allerdings gibt es noch Luft nach oben“, fügt er hinzu.