Handwerksberufe sind längst keine Männerdomäne mehr. Auch für Frauen bieten sich hier viele interessante Berufsfelder.
Handwerksberufe sind längst keine Männerdomäne mehr. Auch für Frauen bieten sich hier viele interessante Berufsfelder. | Foto: Adobe Stock/goodluz

Karriere für Macher

Im Handwerk gibt es beste Berufsperspektiven

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Während viele Schüler beim zukünftigen Berufsleben an typische Bürojobs denken oder sich mitunter falsche Vorstellungen von „luxuriösen Führungspositionen“ machen, wird häufig übersehen, dass sich gerade im Handwerk viele spannende Tätigkeiten mit optimalen Zukunftsperspektiven finden. Wer hier mal über den Tellerrand schaut und sich informiert, kann einen Beruf erlernen, der vielfältig, technisch anspruchsvoll und modern ist und in dem Fachkräfte dringend gebraucht werden. 

So gut wie jeder sitzt heutzutage am Computer, entweder auf der Arbeit oder auch privat. Mit etwas Erfahrung lassen sich viele Programme bedienen und mit etwas Geduld und entsprechenden Informationen aus dem World Wide Web lassen sich auch neue Apps und technische Spielereien im Regelfall problemlos umsetzen. Aber was macht man, wenn in der Küche etwas Grundlegendes zu reparieren ist? Man ruft die Handwerker. Rohrbruch am Morgen samt vollgelaufenem Keller? Ebenfalls ein Anruf bei den Handwerkern. Wer hat schon einmal ein brauchbares Möbelstück mit den eigenen Händen angefertigt, das auch noch hübsch anzusehen ist? Handwerker. Wer repariert das Auto? Handwerker. Wer baut die zahlreichen Maschinen zusammen, auf die wir täglich angewiesen sind? Handwerker. Diese Liste ließe sich beliebig über Stunden fortsetzen. Die Botschaft hingegen sollte sofort klar sein: Handwerker, das sind echte Macher. Sie sind diejenigen, die dafür sorgen, dass der Laden läuft. Und ihre Einsatzgebiete sind zahlreich.

Große Auswahl an anspruchsvollen Berufsfeldern

Warum also nicht eine handwerkliche Ausbildung beginnen? Hier bieten sich für Schulabgänger viele Möglichkeiten und gute Karrierechancen. Wer gerne mit den Händen arbeitet, ein Tüftler ist und sich mit Vorliebe produktiv einbringt findet hier mit Sicherheit seinen Traumberuf. Und nicht vergessen: Handwerk ist nicht gleich Handwerk. Die Zahl der Berufe, die unter diesen Überbegriff fallen, ist schier endlos. Des Weiterein sind Handwerksberufe anspruchsvolle Tätigkeiten, bei denen das Zusammenspiel von Handarbeit und Kopfarbeit funktionieren muss. Einzelne Produktionsschritte müssen im Voraus geplant werden und im Zweifelsfall muss man als Handwerker auf unvorhergesehene Umstände und Situationen angemessen reagieren können. Die Aufgaben während einer solchen Ausbildung sind breit und vielfältig aufgestellt. Auch mit anderen Menschen zusammenarbeiten und Kontakt zu den Kunden pflegen gehört dazu. Des Weiteren hat sich die Digitalisierung auch in den Handwerksberufen deutlich bemerkbar gemacht. Ohne diverse Programm und die Bedienung modernster Technik läuft auch hier nichts mehr.

Selbstständigkeit mit dem Meistertitel

Was die Absicherung gegen Arbeitslosigkeit betrifft, bietet die Ausbildung im Handwerk viele Vorteile. Denn auch wenn es mit dem Betrieb, der einen ausgebildet hat, nicht mehr gut läuft, finden sich zahlreiche andere Unternehmen, die qualifizierte Fachkräfte gut gebrauchen können. Ebenso lässt sich ein eigenes Unternehmen aufbauen, wenn man den Meistertitel erworben hat. Eine solche Selbstständigkeit birgt zwar immer auch Risiken, aber im Handwerk hat man immerhin die Wahl, ob man Angestellter bleiben oder sein eigener Chef werden will.

Zudem sind die Chancen für einen Ausbildungsplatz und eine anschließende Karriere aktuell sehr gut. Denn viele Betriebe suchen dringend nach geeigneten Azubis. Dass das Handwerk, entgegen mancher Behauptungen, viele Chancen für eine gute Karriere bietet, ist vielen künftigen Schulabgängern nicht bewusst. Es muss nicht für jeden ein Studium sein, zumal auch ein Abschluss an der Universität kein automatischer Garant für einen sicheren Arbeitsplatz ist.