Aufregung ist am ersten Arbeitstag völlig normal. Doch wer Ruhe bewahrt und ein paar grundsätzliche Hinweise beachtet, muss sich keine Sorgen machen.
Aufregung ist am ersten Arbeitstag völlig normal. Doch wer Ruhe bewahrt und ein paar grundsätzliche Hinweise beachtet, muss sich keine Sorgen machen. | Foto: Adobe Stock / fizkes

Tipps zum Start

Im neuen Beruf ohne Probleme loslegen

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Die Bewerbung samt Vorstellungstermin war ein voller Erfolg und jetzt kann es losgehen. Hat man die gewünschte Ausbildungsstelle ergattert, fiebert man dem ersten Arbeitstag entgegen und fragt sich natürlich, was einen wohl alles erwartet und hofft, dass alles glatt läuft. Damit der Start in die berufliche Zukunft im Unternehmen reibungslos gelingt, gibt es ein paar Kleinigkeiten, die man beachten sollte.

Die folgenden Tipps erleichtern den Einstieg auf der neuen Arbeitsstelle. Gerade für Auszubildende und Praktikanten, die zum ersten Mal im einem Betrieb aktiv mit dabei sind, gibt es viel Neues, das es zu lernen und zu beherzigen gilt.

Pünktlich am Arbeitsplatz: Wenig ist peinlicher, als schon am ersten Arbeitstag zu spät zu kommen. Insofern empfiehlt es sich, die Strecke zur Arbeit bereits im Voraus zu testen, ob mit Auto, Fahrrad oder dem öffentlichen Nahverkehr. So weiß man zumindest schon einmal, wie man gut ankommt. Grundsätzlich empfiehlt es sich, mit ausreichendem Zeitfenster zum ersten Arbeitstag aufzubrechen, damit weder Stau noch ausgefallene oder verpasste Bahn zum Problem werden. Gründe, weshalb man zu spät kommt, mag es viele geben. Aber der schlechte Eindruck, wenn es gleich am ersten Arbeitstag geschieht, kann bleibend sein.

Höflicher und aufgeschlossener Umgang: Am ersten Arbeitstag lernt man meist viele neue Kollegen kennen. Hier gilt es höflich zu grüßen, freundlich zu lächeln und die Hand zu geben. „Guten Morgen“ zum Einstieg und „Schönen Feierabend“ wünschen gehört natürlich ebenfalls dazu. Und das Bitte und Danke selbstverständlich überall dazu gehören sollte man hoffentlich niemandem mehr erklären müssen. Wer sich nicht gleich alle Namen merken kann, muss sich keine Sorgen machen. Es geht den meisten Menschen so, dass sie Gesichter deutlich schneller im Gedächtnis behalten. Im Zweifelsfall einfach höflich noch einmal nachfragen.

Neue Informationen notieren: Abläufe, interne Regeln, Ansprechpartner, Zimmernummern, Zugangsdaten und vieles mehr – schon am ersten Tag prasseln wichtige Informationen en Masse auf den neuen Mitarbeiter ein. Hier sind ein kleines Notizbuch oder ein Block Gold wert. Wer sich von Anfang an wichtige Dinge notiert, speichert sie zum einen nachweislich besser im Gedächtnis ab, zum anderen besteht so stets die Möglichkeit, noch einmal nachzuschauen.

Interne Regeln beachten: Es versteht sich eigentlich von selbst, aber die Regeln innerhalb eines Unternehmens sind zu befolgen. Das gilt neben den im Arbeitsvertrag festgelegten Bestimmungen auch für Anweisungen im alltäglichen Arbeitsablauf. In vielen Betrieben herrscht zudem eine Trennung zwischen Privatem und Geschäftlichem, was sich natürlich auch auf das Telefonieren sowie das Surfen im Internet bezieht. Auch der Arbeitsplatz der Kollegen ist zu respektieren. Wer sich ohne zu fragen am fremden Schreibtisch bedient, sollte zu Recht mit Ärger rechnen.

Ordentliches Erscheinungsbild: Ganz gleich, ob im Betrieb ein bestimmter Dresscode vorherrscht oder der Kleidungsstil etwas lockerer ist – Kleidung in ordentlichem und sauberen Zustand ist ein Muss. Das gleiche gilt grundsätzlich für Hygiene. Schmalzige Haare, starker Schweißgeruch und dreckige Fingernägel sind tabu.