Wenn es um das Bewerbungsfoto geht, sollte man nicht am falschen Ende sparen und zu einem professionellen Fotografen gehen.
Wenn es um das Bewerbungsfoto geht, sollte man nicht am falschen Ende sparen und zu einem professionellen Fotografen gehen. | Foto: Adobe Stock/dianagrytsku

Bitte lächeln!

So macht das Bewerbungsfoto einen guten Eindruck

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So sehr der Mensch bemüht ist, objektiv nach sachlichen Kriterien zu beurteilen, der optische Eindruck eines Bildes sagt mitunter doch mehr als tausend Worte. Kein Wunder also, dass beim Thema Bewerbungsfoto der eine oder andere nervös wird und sich fragt: Worauf muss ich achten, damit ich mit meinem Foto einen guten Eindruck hinterlasse und sowohl seriös als auch sympathisch wirke?

Doch kein Grund zur Panik: Ein gutes und professionelles Bewerbungsfoto ist keine Wissenschaft für sich. Wer sich hier an ein paar grundsätzliche Regeln hält, kann seinem Lebenslauf ein Bild mit guter Wirkung beifügen. Zwar wird mitunter bereits diskutiert, ob man das Bewerbungsfoto als Pflicht abschaffen sollte, wie dies in den USA bereits weitläufig praktiziert wird (auch einige deutsche Unternehmen verzichten bereits darauf), dennoch gehört es für die meisten Arbeitgeber noch zum Standard.

Das Ziel eines Bewerbungsfotos ist es, den Bewerber bereits auf den allerersten Blick als geeignet und zur Position passend dazustellen. Dabei kann es natürlich bereits eine Rolle spielen, auf was für eine Stelle man sich bewirbt. Geht es eher um einen kreativen Beruf, kann das Bild auch etwas lockerer sein. Für eine eher konservative Stelle ist es hingegen wichtiger, seriös genug zu wirken.

Beim Foto auf Qualität achten

Auch die Frage der Qualität sollte nicht unterschätzt werden. Während ein Foto aus dem Automaten vielleicht noch für den Skipass im Winterurlaub ausreicht, sollte man bei einem Bewerbungsfoto niemals auf eine solche Lösung zurückgreifen. Auch Freizeitbilder oder Urlaubsfotos sind generell ungeeignet. Idealerweise sollte man das Bewerbungsfoto von einem professionellen Fotografen machen lassen. Wichtig: Es sollte sich stets um ein Portraitfoto und nicht um eine Ganzkörperaufnahme handeln.

Auch interessant: Gute Vorbereitung ist beim Bewerbungsgespräch das A und O

Nächster Punkt: Farbfoto oder Schwarz-Weiß-Bild? Das ist Geschmackssache, wobei Farbfotos in der Regel authentischer und natürlicher wirken. Hier sollte man ebenfalls im Hinterkopf behalten, für welche Stelle und in welchem Unternehmen man sich bewirbt.

Sorgfalt bei der Wahl des Outfits

Die Frage nach der passenden Kleidung stellt sich hier ebenso wie bei der Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch. Am besten bleibt man bei Hemd beziehungsweise Bluse. Generell sollte man eher auf Freizeitklamotten verzichten. Auch beim Thema Schmuck ist Vorsicht geboten. Dieser sollte eher dezent sein.

Last but not least: Lächeln! Die Frisur kann perfekt sitzen, die Kleidung passen und auch das Make up kann tadellos sein. Aber wer nicht lächelt, wirkt auf einem Bewerbungsfoto weder sympathisch noch aufgeschlossen. Je nach Stelle und Geschmack kann es sowohl ein herzliches Lächeln als auch ein leichtes Lächeln sein. Nur gekünstelt sollte es nicht sein.