In den Hochseilgärten - wie hier in Karlsruhe-Durlach - geht es hoch hinaus. | Foto: Hora

Top Ten

Die schönsten Hochseilgärten rund um Karlsruhe, am Oberrhein und im Nordschwarzwald

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In unserer Rubrik „Top Ten“ präsentieren wir jeden Dienstag eine Liste mit zehn ausgewählten Orten, Empfehlungen oder Herzensangelegenheiten in der Region rund um Karlsruhe, am Oberrhein und im Nordschwarzwald. In dieser Liste geht es hoch hinaus: Die BNN stellen zehn Hochseilgärten und Kletterparks in der Region vor – nicht nur für Kletterexperten, sondern für alle Neugierigen, die beim nächsten Familienausflug den Boden unter den Füßen verlieren möchten. Die Reihenfolge der Liste enthält dabei keine Wertung.

1. Waldseilpark Karlsruhe

Die Waldseilpark-Kletteranlage auf dem Turmberg in Karlsruhe-Durlach (Jean-Ritzert-Straße) hat während der Sommerzeit von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Auf zwölf Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden können sich die kletterfreudigen Besucher austoben. Auch für echte Experten und für kleine Kinder ab vier Jahren gibt es eingerichtete Strecken. Wer keine Lust auf feste Parcours hat, kann die mehr als 100 verschiedenen Kletterstationen auch selbstständig erklettern. Die Ausrüstung wird gestellt. Für Erwachsene kostet der Eintritt 22 Euro, Jugendliche zahlen 17 Euro. Für Kinder bis 7 Jahre kostet der Eintritt 5 Euro, Kinder von sieben bis zwölf Jahre zahlen 15 Euro. Für Studenten und Auszubildende, Rentner, Familien und Gruppen gibt es ermäßigte Preise. Im Preis inbegriffen ist das Ausleihen der Ausrüstung und eine Sicherheitseinweisung.

2. EPA-Kletteranlage der Arbeiterwohlfahrt Karlsruhe

Erlebnis, Pädagogik und Abenteuer – dafür stehen die drei Buchstaben der EPA-Anlage der Arbeiterwohlfahrt in Karlsruhe. Die Anlage im Kieselweg bietet für kletterbegeisterte Besucher neben einem Hochseilgarten mit zehn Elementen einen Niederseilgarten mit sieben Elementen, einen Kletterturm und einen Wahrnehmungsparcours. Egal ob Teambuilding, Betriebsfeier oder Kindergeburtstag – in der EPA-Kletteranlage gibt es kniffelige Teamaufgaben in schwindelerregender Höhe.

3. Gate-Hochseilgarten Ettlingen

„Gate“, das ist nicht nur das englische Wort für „Tor“, sondern auch die Abkürzung für „Großer Abenteuer-Turm in Ettlingen“. Der Turm ist das Wahrzeichen des 1999 gegründeten Vereins, der den Hochseilgarten in der Schöllbronnerstraße betreibt. Neben Kletteraufgaben am Turm in schwindelerregender Höhe gibt es dort aber auch Aufgaben näher am Erdboden, beispielsweise auf dem „Mohawk Walk“ (Balancieren) oder am „Spinnennetz“ (durch ein Netz klettern, ohne die Seile zu berühren). Seit Mai 2019 gibt es außerdem eine neue Riesenschaukel. Egal ob am Boden oder hoch oben in den Lüften: Die Elemente sind so angelegt, dass sie Selbstüberwindung, Mut und Teamwork erfordern. Ein professionelles Team aus Pädagogen unterstützt die Teilnehmer dabei, die Aufgaben zu lösen. Abgesehen von freien Klettertagen – der nächste am 28. Juli – ist der Hochseilgarten nur nach Vereinbarung geöffnet.

4. Abenteuerpark Kandel

24 Parcours auf 7 Hektar Fläche, Klettern an 17.000 Metern Stahlseil über 200 Bäume – alleine die Zahlen des 2006 eröffneten Abenteuerparks Kandel in der Südpfalz sind beeindruckend. Mit reiner Muskelkraft geht es dort auf Tarzans Spuren in die Bäume auf Kletterparcours zwischen 2,5 und 20 Meter Höhe. Die Parcours gibt es in vier verschiedenen Schwierigkeitsstufen für Kletterer mit oder ohne Erfahrung. In den Sommermonaten ist der Park die ganze Woche über von 10 bis 19 Uhr geöffnet – für Gruppen ab 15 Personen auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten. Das Standardpaket kostet für Erwachsene 20,90 Euro, Jugendliche und Studenten zahlen 17,90 Euro, Kinder ab sieben Jahren 14,90 Euro. Der Eintritt in den Kinderparcours für kleine Kletterer ab drei Jahren kostet 7,90 Euro.

5. Hochseilgarten Fun4You in Wiesloch

Der Hochseilgarten Fun4You in Wiesloch ist laut eigener Angabe „eine der modernsten und spektakulärsten Hochseilgartenanlagen weltweit“. Die Besonderheit: Beim Erklettern der „Kristallturm“-Kletteranlage ist die Strecke nicht festgelegt, jeder Besucher kann seinen Weg – und den damit verbundenen Schwierigkeitsgrad – selbst wählen. Zugelassen ist der Hochseilgarten für Kinder ab 6 Jahren – ab 1,30 Meter Körpergröße auch alleine und eigenständig.

Wer keine Lust aufs Klettern hat, kann sich im Indoor-Fun-Center mit Fußball, Tischtennis oder Tischkicker die Zeit vertreiben. Der Fun4You Hochseilgarten in Wiesloch ist täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Kinder 14,90 Euro, Jugendliche, Azubis und Studenten zahlen 17,90 Euro, Erwachsene 19,90 Euro. Sicherheitsausrüstung wird gestellt. Adresse: Fun4You, Gewann Haagen 7 in Wiesloch.

6. Erlebnis- und Kletterwald Enzklösterle

Der Waldklettergarten im Abenteuerpark Enzklösterle (Landkreis Calw) lockt nicht nur mit sieben Parcours verschiedener Schwierigkeitsgrade – hier sind auch einer der höchsten FreeFall-Jumps in Deutschland sowie zwei Megaseilbahnen zu finden, die mit insgesamt über 400 Metern Länge über das Hirschtal führen. Auch dem neuen Trend des „Waldbadens“ kann man im Erlebnis- und Kletterwald Enzklösterle frönen: Die Natur im Wald genießen, die Ruhe bewusst wahrnehmen und so endlich mal richtig entspannen – das ist das „Waldbaden“, ein Trend, der aus Asien in den Westen geschwappt ist und immer mehr Menschen begeistert. Waldbaden-Kurse im Kletterwald Enzklösterle gibt es auf Anfrage.

Der Kletterwald ist mittwochs, donnerstags und sonntags von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Auf Anfrage kann man im Wald auch dienstags, freitags und samstags zum Feierabend zwischen 18 und 21 Uhr klettern. Der Eintritt kostet für Erwachsene 23 Euro (ermäßigt 18 Euro), Schüler, Studenten und Rentner zahlen 20 Euro. Für Kinder bis zwölf Jahren kostet der Eintritt 14 Euro.

7. Kletterwald Bretten

Direkt neben dem Tierpark geht es in Bretten in die Höhe: Im 2017 eröffneten Kletterwald Bretten warten mehr als 150 Übungen in bis zu zwölf Metern Höhe auf begeisterte Kraxler. Und wer lieber ein bisschen „abhängt“, kann an den mehr als 40 Seilrutschen den zwei Kilometer langen Seilrutschenparcours entlangrauschen. Für kleine Kletterer ab drei Jahren gibt es drei verschiedene Kinderparcours. Der Wald (Anschrift: Salzhofen 10) liegt direkt neben dem Tierpark Bretten.  Im Juli sind die Tore an den Wochenenden von 11 bis 19 Uhr und mittwochs bis freitags von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Danach ist der Park bis Mitte September jeden Tag von 11 bis 19 Uhr offen. Der Eintritt für die Kidsparcours kostet 12 Euro, für die hohen Parcours zahlen Kinder 16 Euro, Schüler, Studenten und Azubis 18 Euro und Erwachsene 20 Euro. Für Gruppen gibt es Sonderkonditionen. Außerdem gibt es auch Saisonkarten zu kaufen, die für die Kletterwälder in Bretten und in Illingen gelten.

8. Waldklettergarten Pforzheim

Der Kletterpark Pforzheim liegt im Wildpark Pforzheim und bietet neben acht Kletterparcours mit insgesamt neun Seilbahnen, einem Kletterturm und einem Base-Jump auch ganz neue Perspektiven auf Wildschweine, Elche und andere Tiere. Geöffnet ist er bis einschließlich September an Samstagen, Sonn- und Feiertagen immer von 10 bis 18 Uhr. In den Ferien ist der Kletterpark auch unter der Woche von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen 21 Euro Eintritt, Studenten und Schüler ab 13 Jahren 18 Euro, Kinder ab sechs Jahren zahlen 14 Euro. Außerdem gibt es auch Saisonkarten zu kaufen.

9. Mehliskopf-Klettergarten

Klettern, balancieren und gleiten an Tauen, auf Balken, über Brücken, Netze und Seilbahnen: Im Mehliskopf-Klettergarten geht es bis in 14 Meter Höhe in die Bäume hinauf. Auf rund 3,5 Hektar gibt es sieben verschiedene Parcours zu erklettern. Der 2007 gebaute Klettergarten bietet neben den Klettermöglichkeiten in der Höhe am Boden einen Lehr- und Hinweispfad, der auf Attraktionen der Region aufmerksam macht.

Auch abgesehen vom Klettergarten bietet der Mehliskopf einiges: Bobbahn, Downhill-Carts oder Abenteuerspielplatz sorgen auch auf dem Boden für Spaß. Der Klettergarten ist an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet, in den Sommerferien täglich. Ein dreistündiger Besuch kostet für Erwachsene 24 Euro, für Jugendliche 20 Euro, für Kinder ab sechs Jahre 15 Euro.

10. Kletterwald Illingen

Zuerst in den Bäumen klettern – und dann mit den Megaseilrutschen über den Illinger Klostersee: Das gibt’s im Kletterwald Illingen zu erleben. Der Kletterwald ist donnerstags und freitags von 13 bis 19 Uhr,  samstags, sonntags und an Feiertagen von 10.30 bis 19 Uhr geöffnet. In den Ferien ist der Wald täglich offen. Für die Saison 2019 gibt es neue Parcoursstrecken und Übungen. Eine Besonderheit des Kletterwalds in Illingen ist das Mondscheinklettern einmal im Monat von 20.30 bis 23.30 Uhr. Der Eintritt für Erwachsene kostet 21 Euro, Studenten, Azubis und Schüler ab 16 Jahren zahlen 19 Euro. Für Kinder bis 15 Jahre kostet der Eintritt 17 Euro.