Skip to main content

Oft sind sie für ihre kranken Besitzer unterwegs

Urlaub für Teddy: Warum Veranstalter Plüschtiere auf Reisen schicken

Spezial-Veranstalter organisieren für plüschige Globetrotter Sightseeing-Touren und Badeurlaube. Teddy Aloisius aus Karlsruhe war beispielsweise in Berlin. Was dahinter steckt.

Aus Karlsruhe angereist: Der Besitzer von Teddy Aloisius buchte für seinen Liebling eine Pauschalreise. Mit dem Schnappschuss vor dem Berliner Dom kehrte das Plüschtier ins Badische zurück. Foto: Teddy Tour Berlin

Paris? „Schon gesehen.“ Karibik? „Klar, längst dagewesen.“ Und Neuseeland? „War toll.“ Mal angenommen, Teddys und Frottee-Äffchen und Plüsch-Igel könnten sprechen – sie würden verblüffende Antworten geben, würde man sie nach ihren Reisen fragen. Denn viele Stofftiere sind wahre Globetrotter.

Das beweisen allein schon die Tausenden Fotos in den sozialen Netzwerken: Die Knopfaugen posieren vor Sehenswürdigkeiten, aalen an Traumstränden in der Sonne und nippen auf Kreuzfahrtschiffen an Cocktails.

Ihre Besitzer nehmen sie mit in den Urlaub. Die Kuscheltiere verreisen in den Armen von Kindern. Aber auch bei Erwachsenen lugen sie aus Rucksäcken und Taschen heraus. Jeder siebte Deutsche verzichtet nicht auf ihre Begleitung – das ergab eine Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 2013, und daran dürfte sich bis heute nicht viel geändert haben. Schließlich betrachten nicht wenige Frauen und Männer die Stoffwesen als lebenslange Gefährten. Und eine Trennung kommt nicht in Frage. Oder doch?

Weiterlesen? Registrieren!

  • Zugriff auf alle Inhalte von BNN+
  • Kostenlos bis Jahresende, kein automatisches Abo
  • Weniger Werbung
Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang